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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 22:21:43 »
Dies sind die "Wände" der oberen Torso-Box:



Sie wird umgedreht. Ein paar gemusterte Papierrechtecke werden aufgeklebt, damit man später die weiße Innenseite nicht mehr sieht.



Dann werden die Schienen aufgeklebt.







Ich verwendete lösungsmittelhaltigen UHU-Kleber, damit sich die Teile nicht wellen. Sie müssen absolut exakt und gerade sein.





Ein Sichtschutz wird hinzugefügt (ebenfalls, um den Blick ins Innere zu blockieren). Die untere Kante wird nicht festgeklebt.



Dann werden die Schlitten eingesetzt. Sie können sich frei vor und zurück bewegen.





Eine Aufnahme von der aufgeklappten Außenseite:



Die Box wird verschlossen.



Die prominente Klebelasche im Knick der Unterseite benutzte ich zur Arretierung und Ausrichtung.





Aus den Seitenteilen schnitt ich den oberen Führungskanal aus. Dabei orientierte ich mich an der Textur. Außerdem wurden die Klebelaschen entfernt. Die Teile werden direkt auf die weißen Seiten der Schienen geklebt.



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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 22:03:41 »
Weiter geht's mit den Schienen. Ihre Form wird durch die Form der Torso-Box bestimmt. Oben sind sie gerade, unten verwinkelt.

Oben:



Auch hier optimierte ich die Farbgebung und die Position der Klebelaschen.



Bei der finalen Version stützen die Laschen die gegenüberliegenden Seiten und erzeugen eine komplett gerade Schiene.



Unten:









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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 21:57:49 »
Passend zu Weihnachten singen wir jetzt alle zusammen: "Schlittenfahrt, Schlittenfahrt..."  :pfeif: :angel: :smiler6:

Nachdem ich die Schultern modifiziert hatte, dachte ich intensiv darüber nach, wie sich die horizontale Bewegung des Arms bewerkstelligen lassen könnte. Ideen kamen und gingen, Einfälle wurden durchdacht und wieder verworfen. Drei Tage verbrachte ich nur mit Grübeln; der Bau lag im Grunde auf Eis. Wenn ich keine befriedigende Lösung finden würde, müsste ich die Idee aufgeben und den Arm an einer fixen Stelle festmachen. Und dann, während einer Mittagspause, hatte ich es: Ein Schienen- und Schlittensystem, das sich selbst stützt und in Position hält.So weit, so gut. Ich warf SketchUp an und übertrug die Maße des Kastens, der den oberen Teil des Torsos bildete. Dann modellierte ich das Schienensystem und wickelte alles wie gewohnt ab. Alles war so leicht, so einfach, so logisch - doch leider nur auf dem Papier. Die Realität erwies sich als mittlere Katastrophe. Nichts passte zusammen. Mal saßen die Schienen zu hoch, mal zu niedrig. Dann blockierte der Schlitten. Ich war kurz davor, das Handtuch zu schmeißen, als ich eine letzte Verzweiflungstat wagte. Ich kombinierte die obere Schiene, die zu hoch saß, mit der unteren, die zu niedrig stand. Und siehe da: Es funktionierte!!! :)

Ich begann mit dem Schlitten:







Das war leicht. Im Zuge meiner sechs bis acht (!) Testbauten optimierte ich die Farbgebung; wundert euch also bitte nicht, wenn sich hier weiße mit schwarz-weißen Teilen abwechseln. Von der Form her sind alle Bauteile identisch.  ;)



Diese Röhre wird durch die Löcher geschoben und mit den Seiten des Schlittens verklebt. In ihr wird später der herausragende Zylinder der Schultern gesteckt.





Damit die Klebelaschen den Transport der Röhre durch die Löcher nicht behindern, werden sie zunächst leicht nach innen gedrückt.









Überstehende Teile werden abgeschnitten.



Ein Stück schwarzes Papier versäubert die Seite.

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Star Wars / Re: Todessterngraben aus a new Hope in 1:144
« Letzter Beitrag von amasis69 am 18. Dezember 2018, 21:38:04 »
Ja echt tolle Arbeit!
Mit welchem CAD Prog entwirfst du denn die Teile?

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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 21:24:13 »
Ich arbeite in einem Altenheim. Kein Witz.  :smiler6:
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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von ClassicMonsters am 18. Dezember 2018, 21:16:25 »
Zitat
Die Menschen, die in meinem Ort arbeiten, haben mit Modellbau nichts am Hut. Sogar die "Fachleute" in meinem lokalen Baumarkt können ein Rohr nicht von einem Schlauch unterscheiden und wissen noch nicht einmal, dass es Schaumstoff zum Polstern gibt.

 :laugh: :laugh: :laugh:

Wir haben hier ca. 800 Einwohner, davon gefühlt 70% über 60 Jahre.   ;D

LG Bernd
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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 21:04:32 »
Ganz und gar nicht. Aber bei diesem Projekt musste ich mit dem auskommen, was ich zur Hand hatte. Die Menschen, die in meinem Ort arbeiten, haben mit Modellbau nicht viel am Hut. Sogar die "Fachleute" in meinem lokalen Baumarkt können ein Rohr nicht von einem Schlauch unterscheiden und wissen noch nicht einmal, dass es Schaumstoff zum Polstern gibt. Ich muss mir alles bestellen, was mir gar nicht gefällt, da ich die Materialien nur auf dem Bildschirm einschätzen und somit schlecht erkennen kann, ob ich sie für meine Zwecke geeignet sind. Außerdem müssen die Rohre ganz genaue Maße haben, die von der Textur des Modells vorgegeben sind. Zudem ließ die Deadline keine Bestellungen zu (meine Kollegin hat übermorgen ihren letzten Tag und bis dahin musste alles fertig sein). Das ist auch der Grund, warum ich keine Magnete verwendet habe (das hätte alles sehr vereinfacht, doch die Beschaffung hätte zu lange gedauert).
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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von ClassicMonsters am 18. Dezember 2018, 20:16:08 »
Hallo,

tolles Projekt!
Ist es nicht einfacher bei den Führungszylindern Rundprofile aus Plastik zu nehmen? Oder ist es nen No-Go bei den Karton-Leuten?

LG Bernd
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SF-, Fantasy- und Horrorfiguren / Re: WALL-E!
« Letzter Beitrag von Galactican am 18. Dezember 2018, 19:18:16 »
Wenn schon die Finger und der Unterarm beweglich sind, musste ich natürlich auch die Schulter artikulierbar machen. Natürlich war der Plan, sie in zwei Richtungen beweglich zu machen (horizontal und vertikal). Als ich mir das Schulterdesign jedoch genauer ansah, erkannte ich, dass dies einen ziemlich aufwändigen Umbau erfordern würde, der in der gegebenen Zeit nicht zu schaffen wäre. Daher entschloss ich mich, auf die horizontale Bewegung zu verzichten und nur ein Drehgelenk einzubauen, mit dem der Arm nach oben und nach unten bewegt werden kann (sprich: parallel zum Körper rauf und runter, nicht abspreizend von ihm).

Dies sind die Teile:



Die kleine Schulterröhre its oben links. Daneben seht ihr ein paar Plättchen, die später die Löcher in der Schulter verdecken werden. In der zweiten Reihe liegen die Teile für zwei Zylinder und die Schulter mit weißen kreisförmigen Markierungen für die Löcher.



Die Einzelteile werden getrennt voneinander montiert.



Das Schulterteil wird an den Oberarm geklebt.





Man erkennt eine kleine "Lippe", die abgeschnitten werden muss. Dann wird die kleine Schulterröhre angeklebt. Dabei müssen die Positionen der Löcher übereinstimmen.



Die Hand wird angeklebt.





Die Führungszylinder werden mit Hilfe von ein wenig Wasser geformt. Dazu benetzt man das Papier mit etwas Wasser (am besten direkt mit dem Finger), wodurch es extrem formbar wird. Dann rollt man es über einen Bleistift und hält alles so lange fest, bis das Wasser verdunstet ist und das Bauteil wieder fest wird. Zu guter Letzt werden beide Enden des Teils mit Hilfe des separaten Klebestreifens miteinander verschlossen. Man sollte nicht zuviel Wasser verwenden, da sich das Teil sonst wellt und unsauber aussieht. Vorteil hier: Man sieht später nichts mehr von der Röhreund sie hat keine Textur, daher ist es egal, auf welcher Seite man das Wasser aufträgt (grundsätzlich benetzt man nur die Rückseite des Teils, um eine mögliche Textur nicht zu zerstören).



Der Zylinder wird durch die Löcher geschoben.







Die Klebelaschen werden umgeklappt und festgeklebt.





Zum Schluss kommen die Plättchen drauf.



Die Dicke des Zylinders wurde von der Textur bestimmt. Jetzt werden sich bestimmt einige fragen, warum ich nicht einfach die Schulterröhre verlängert habe, die den Arm mit dem Körper verbindet. Ganz einfach: Dadurch hätte ich nur ein statisches Drehgelenk geschaffen und den Arm an einer fixen Position verankert. Wenn man sich den Film genau anschaut, erkennt man, dass sich der Arm auch noch entlang einer U-förmigen Schiene bewegt. Wenn ich schon den Arm nicht vom Körper abspreizen lassen könnte, dachte ich mir, sollte er bei mir wenigstens vor- und zurückfahren können. ;)
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Star Wars / Re: Todessterngraben aus a new Hope in 1:144
« Letzter Beitrag von ZauberAtze am 18. Dezember 2018, 18:45:33 »


tolle Arbeit  :thumbup:
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