Autor Thema: Episode 4-6 Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.  (Gelesen 4957 mal)

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Offline Porphyrin

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Episode 4-6 Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #50 am: 24. Mai 2017, 00:22:46 »
Hi kroenen,

Danke für den Hinweis, schaue ich mir mal an. Bekommt da jede LED ihre eigene Quelle, quasi anstelle des Widerstands?

Mir sind noch zwei Fragen eingefallen.

Bei LEDs wird die Sperrspannung mit angegeben, zb. 9V. Wenn ich das richtig verstehe, dann macht die bei 12 V gar nichts, weil das über der Sperrspannung liegt?

Und nochmal zurück zur Parallelschaltung: Kann ich da LED mit verschiedenen Betriebsstrom an eine Schiene hängen, zb blau mit 20ma und rot 50ma oder verzerrt das alles
 ???
Soweit wie ich das verstehe, müsste das eigentlich gehen, wäre euch aber dankbar, wenn das einer bestätigen bzw. erklären könnte.

Inzwischen bin ich so oder so bei 9V als Spannung, dann vermutlich mit stabilisierten Netzteil.

Danke und Liebe Grüße
Porph.



EDIT: Vielleicht hätte ich erst nachgucken sollen und dann schreiben.  Prinzipiell ist das ja ne gute Sache mit den Konstantstromquellen, danke für den Tipp! :thumbup: :thumbup:
 Ich hab nun aber ein paar Zusatzfragen:
Kann ich, so wie unten, mehrere KSQ an eine Hauptschiene löten, da die KSG die ich zb bei E bay gefunden habe, max 11 LEDs aufnehmen kann, Sprich ich bräuchte mehrere. Auch müsste ich den Anschluss für die LEDs erweitern, damit alle Kabel platz haben, geht das so?

Die Frage mit den LEDs mit einer höheren Betriebsstrom ist mir aber noch unklar und auch,in dem Zusammenhang, ob ich die dann so wie in der Zeichnung anschließen kann.





Nochmal...Verzeihung für die stümperhafte Ausführung
« Letzte Änderung: 24. Mai 2017, 01:10:46 von Porphyrin »

Offline tengel

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #51 am: 24. Mai 2017, 11:37:12 »
Du kannst beliebig viele Konstantstromquellen parallel an die Hauptschiene anschließen, auch mit unterschiedlichen Konstantstromquellen (Strom).
Die Konstantstromquelle ist quasi ein "intelligenter" Vorwiderstand. Der Vorteil ist halt, das die KSQ immer den gleichen Strom liefert, auch wenn sich die Eingangsspannung ändert.
Dein Netzteil muss mind. soviel Strom liefern wie die Summe des Stromes aller Konstanstromquellen.

Die Sperrspannung ist die max. Spannung die die LED aushält, wenn sie verkehrherum angeschlossen ist.
Best Regards
Torsten
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Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #52 am: 25. Mai 2017, 02:35:29 »
Moin Torsten,

Danke für die Aufklärung. Dann ist diese KSQ Geschichte de fakto ja idiotensicher? Also perfekt für mich. (Plus und Minus kann ich wohl unterscheiden)

Die Frage, die sich mir stellt: welche Nachteile haben diese Dinger? Die meisten scheinen ja auf die "klassische " Variante mit dem Vorwiderstand zu schwören.
Dann brauch ich ja eigentlich nur noch die passenden Komponenten und dann kann der Spaß anfangen.

Lg und schönen Feiertag euch
Porph.

Mal wieder ein EDIT:

Ich hab nun diese kleinen Kerlchen gefunden : http://www.ebay.de/itm/10-Stuck-20-mA-Micro-KSQ-Konstantstromquelle-fur-1-16-LEDs-KSQ-Mini-Mikro-38Vmax-/222343607210?hash=item33c4b633aa:g:mEMAAOSw4GVYTlnt

Denke die sind relativ simpel, an jede Led einen und fertig.

Bei den größeren habe ich nun mehrfach gelesen, dass man die eher nicht Parallel schslten sollte, bzw. Dass ich gar nicht so viele Led an eine KSQ bekomme.

Bei der Anzahl von Led, die ich grob erwarte, denke mal um die 40, ist so eine KSQ schon ein gewisser Kostenfaktor. Vor allem, wenn es ein korrekt bemesser Widerstand auch tut.

Wenn ich ein stabilisiertes Netzteil von 9V nehme, dann müsste ich doch auch mit dem entsprechenden Widerstand vor jeder LED den selben Idotensicheren Weg gehen können?

Weiter aufs Ziel zu ;)
« Letzte Änderung: 25. Mai 2017, 04:08:45 von Porphyrin »

Offline tengel

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #53 am: 25. Mai 2017, 13:02:40 »
Moinsen,

Wenn Du ein Netzteil benutzt, dann machen sich Widerstände pro LED besser.
Am besten Widerstandsnetztwerke, da sind bis zu 8 Widerstände in einem Kunstoffgehäuse untergebracht. Spart Platz und Lötaufwand.
https://www.reichelt.de/9-Widerstaende-10-Pins/2/index.html?ACTION=2&LA=3&GROUP=B1416&GROUPID=4501&START=0&OFFSET=16&SHOW=1

Die Schaltung ist einfach, an Pin 1 kommt + von der Stromschiene, an die anderen Pins geht es zur Anode der LEDs.
Die Katoden der LEDs gehen dann zum - deiner Stromschiene.

Best Regards
Torsten
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Offline kroenen77

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #54 am: 25. Mai 2017, 22:01:52 »
Moin Torsten,

Danke für die Aufklärung. Dann ist diese KSQ Geschichte de fakto ja idiotensicher? Also perfekt für mich. (Plus und Minus kann ich wohl unterscheiden)

Die Frage, die sich mir stellt: welche Nachteile haben diese Dinger? Die meisten scheinen ja auf die "klassische " Variante mit dem Vorwiderstand zu schwören.


Ja die sind idioten sicher...haha..dswegen nehme ich die ja auch.Und die haben meines Wissens keine Nachteile..nur Vorteile da die LEDs durch die intelligente Stromverteilung auch länger leben.Ich denke einige Leute kennen die Dinger einfach nicht,oder bleiben beim alt Bewährtem.Ist ja auch ok...aber für Elektronoobs gibt es nichts Besseres als diese Dinger. ;)

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #55 am: 26. Mai 2017, 00:36:04 »
Hallo zusammen,

Nach den letzten Tagen und der vielen und guten Hilfe von euch, glaube ich, dass ich das Thema angehen kann.

Die KSQ sind mal wirklich der Knaller, die jedoch seinen Preis hat, bei der Anzahl der LED, die ich grob für das Projekt erwarte, ist das ein ganz großer Kostenfaktor. Ich werde es daher mit den Widerstandnetzwerk bzw. dem klassischen Widerstand versuchen. Sollte ich unterwegs merken, dass ich doch zu doof bin, kann ich das ja als Lehrgeld abstempeln und auf die KSQ zurückgreifen. Mir waren die nicht bekannt und bin echt dankbar für den Tipp! Es tut gut zu wissen, dass es so eine backup Möglichkeit gibt.

Das ganze einmal kurz durchgerechnet für meine blauen LEDs, die ich im Blick habe:

Ub = 9V
Uf=3,2V
If=20ma
Macht: 9-3,2=5,8/0,02= 290Ohm Widerstand. Den gibbet nicht, also gehen wir auf die nächst höhere Stufe: 300ohm.

Die 300ohm bekommt jede LED, bevorzugt an die Anode. Jede LED wird dann die Stromschiene gelötet, bzw bei Widerstandnetzwerk kommt + an die Widerstände und - geht direkt an die Stromschiene.

Für LED mit anderen Uf, berechne ich den Widerstand gleichermaßen und verfahre mit den jeweiligen Widerständen wir oben.

Am Ende habe ich alle LED direkt ,bzw. indirekt bei Widerstandnetzwerk,  an die Stromschiene verbunden.

Und sollte sich auf dem Weg dahin rausstellen, dass ich zu blöd dafür bin, greife ich auf KSQ zurück, da die den Widerstand automatisch erledigen.

Hab ich das soweit richtig im Kopf?

Lg und schönen Brückentag (wer denn einen hat)
Porph.


Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #56 am: 30. Mai 2017, 18:26:13 »
Soooo, nachdem das Elektro Thema (vorerst) geklärt ist, ging es Heute mit der Brücke weiter, um diese Sektion fertig zu stellen.

Die Suche nach passenden Sensordomen gestaltete sich schwieriger als Gedacht: Im Bastelladen waren die Kugeln zu groß, die aus Füllern zu klein. Fündig wurde ich dann bei den Angelrn: Ein Kumpel von mir sortierte sein Equipment, da sah ich die kleinen Kugeln. Diese werden ursprünglich an die Leinen gemacht, damit man im dunkeln noch grob erkennen kann, wo selbige ist.
Jetzt dient sie eben als Sensordom für die Exekutor.

Wer den Kit kennt, weiß das Korbanth mit dem Beutel "L" einem eine gewisse Entscheidungsfreiheit lässt, was die Platzierung hinter der Brücke angeht. L steht wohl für lose...
Die Teile haben mir so aber nicht wirklich zugesagt und ich habe eine kleine Modifikation vorgenommen und dort dann auch noch zwei Dome angebracht, um dem Filmmodell näher zu sein.

Jetzt geht es bald los mit Löcher bohren. Gedanken um die Base und Aufnahme muss ich mir auch machen, wobei ich da schon eine Idee habe.

Auch habe ich schon eine grobe Idee, wie ich die Thruster der ISDs beleuchte. Aber, wie immer, step by step.

Anbei ein paar Pixel:







Lg
Porph

Offline Bernie

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #57 am: 30. Mai 2017, 19:00:00 »
Sieht gut aus. Die Brücke und der Hals sind dir gut gelungen :thumbup:
Irgendwie kommen mir die Dome zu klein vor. :dontknow: Oder sind die Sockel zu groß?
§ 328 StGB.:
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Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #58 am: 31. Mai 2017, 15:23:08 »
Hi Bernie,

Erstmal Danke :)  Was die Dome angeht: Ich hatte größere und kleinere Kugeln angelegt, die einen waren zu klein, die anderen zu groß. Ich denke wenn dann liegt es am Sockel. Hier habe ich noch etliche Rundprofile von meinen Schiffen liegen und hab alle durchprobiert, das jetzt genommene hat am besten ausgesehen. Ich glaub die Kante ist aber doch ein bisschen hart, vielleicht muss ich die nochmal ein bisschen angleichen.

Ich wollte Heute anfangen mit Löcher bohrern, aber die 0,3mm dinger rutschen selbst durch die engste Fassung meines Dremels :motzki: Also muss ich mir da was anderes einfallen lassen...

Lg
Porph.

Offline HangMan

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #59 am: 05. Juni 2017, 13:34:09 »
Moin,

da gibt es so kleine Handbohrer, da kannst du auch 0,1mm sicher einspannen. Musst halt mit der Hand bohren...

z.B. so was:

https://www.amazon.de/Handbohrmaschine-Bohrmaschine-Spiralbohrer-Handbohrer-Heimwerker/dp/B01LXPB0EM/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1496662481&sr=8-1&keywords=handbohrer+modellbau
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Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #60 am: 28. Juni 2017, 15:57:35 »
Zum Thema Bohrer:

Ich hatte mir 0,3er Bohrer für den Dremel bestellt. Etwas dicker am Schaft, sodass ich die auch eingespannt bekomme, war ein 10er Pack. Nachdem zwei Bohrer dahin waren, war ich mit der Materie vertraut und schaffte es mit einem Bohrer eine Seite des Gebäudes zu bohren. Heute wollte ich mich dann an die andere Seite machen und es machte nur "klick"...ein bohrer nach dem anderen brach ab. Am Anfang erschien es mir, als ob die Flexwelle zu viel spiel hatte, das wurde korrigiert und einige von denen hielten dann auch recht lange, bis auch die ohne Vorwarnung brachen  :motzki: Jetzt steh ich da, muss 4 Bohrerspitzen aus dem Gebäude ziehen, habe keine mehr und frage mich, wie ich das ganze besser gelöst bekomme.

Der Dremel läuft auf langsamster Stufe mit 10.000 RPM, mit Flexwelle versteht sich. Die kleine Spitze bekomme ich besser stabilisiert, als den Dicken Dremel selbst. Außerdem Schraub ich die Welle etwas fester auf den Dremel, reduziert sich die RPM noch ein bisschen, aber so oder so:die Bohrer gleiten eigentlich Butterweich durch das Resin. Nun erscheint es mir so, dass +-10.000 RPM dennoch zu viel ist. Von Hand bohren kommt aufgrund der Anzahl der Löcher gar nicht in Frage. Wie regelt ihr das denn? Und welche Bohrer nehmt ihr? Ich hab nun auch keine Lust alle zwei Tage neue Bohrer zu bestellen.

Naja. Desweiteren habe ich die beiden Hauptschalen von innen mit Seidenmatt Schwarz eingesprüht, um es ein bisschen Lichtdicht zu bekommen.

Bei meinem anderen, non scifi, Projekt musste ich die Tage viel Löten und habe dabei gemerkt, dass LEDs und Widerstände zusammenlöten bestimmt keine Freude bei mir aufkommen lässt, daher werde ich auf fertige LED zurückgreifen, die nächste Woche bestellt werden.

Sorry, keine Bilder.  :pfeif:

Offline Fbstr

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #61 am: 28. Juni 2017, 16:13:30 »
Ich kann eigentlich nur empfehlen NICHT per Hand zu bohren, sondern mit Bohrständer. Das gleiche Problem hatte ich schon mit 0,5mm Bohrern. Mit Bohrständer war das alles kein Problem.
Gruß
Frank

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #62 am: 28. Juni 2017, 16:15:19 »
An den Bohrständer dachte ich auch schon...danke für den Hinweis. Lag es vielleicht an den Bohrern selbst? Die sind eigentlich für das reinigen von 3D Druckern gedacht gewesen.

Offline The Doctor

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #63 am: 28. Juni 2017, 22:05:37 »
Wenn Du was investieren willst besorge Dir den Hängemotor von Dremel (oder was Vergleichbares) der dreht auch sehr langsam und wird, wie eine Nähmaschine mit Fußpedal gesteuert. Ist nicht billig, aber komfortabel und löst Dein Problem. (Man kann ihn auch schnell laufen lassen, wie ein Graviergerät)

The Doctor

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #64 am: 28. Juni 2017, 23:50:42 »
Das ist zwar ein sehr geiles Gerät, aber der ist im Moment außerhalb meiner Preislage.

Ich hab nun die gleichen Bohrer nochmal bestellt, weil es die einzigen sind, auf die ich nicht ein halben Monat warten muss, denke ich werde mir ein paar Sets bei aliexpress olen, da gibt's das ganze wesentlich billiger, aber die Lieferzeit ist dementsprechend...

Oder woher bezieht ihr eure Bohrer?

Offline M-8

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #65 am: 29. Juni 2017, 19:10:31 »
Ich weiß ja nicht wie Tief Du Bohren musst.Ansonsten bei dem Durchmesser,so kurz wie möglich einspannen das Du so gerade durch bist- und nicht verkanten.Da kann schon nen mm an Ausspannlänge entscheidend sein.Aber weißt wahrscheinlich selber.Find ich auch schade das die Dinger nicht ne Stufe von 1000 U/min haben.

Gruß,Mario

Offline M-8

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #66 am: 29. Juni 2017, 21:59:53 »
Oder Du schaust mal ob es für 0,3 mm Tieflochbohrer gibt.Die haben eine breitere gewendelte Spannut zur besseren Spanabfuhr.Bei den normalen HSS-Bohrer ist die schmaler und verstopfen schneller.

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #67 am: 29. Juni 2017, 22:31:57 »
Hi Mario,

Auf das einspannen könnte ich nochmal achten, aber da ist dann auch irgendwann ein Plastik ring drum.

Der Bohrer selbst ist,glaube ich, etwa 6mm lang, die Aufnahme ist breiter, da ich die normalen hss Bohrer nicht in den Dremel eingespannt bekomme,das geht bei denen erst bei 0.4mm los.

Wir gesagt,wenn ich die flexwelle etwas fester draufschraube,bin ich unter 10000rpm,aber vielleicht ist das dennoch zu viel.

Nach maximal drei löchern hör ich kurz auf und reinige den Bohrer sanft von spänen,damit er frei bleibt. Ich glaube mein problem ist der Winkel.Wenn die Bohrer so schnell kommen,wie die anderen,müssten die Morgen da sein,dann mach ich mal ein Bild von denen.

Offline HangMan

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #68 am: 30. Juni 2017, 12:44:38 »
dein Problem sind die 10k U/Min., ist viel zu schnell!!!
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Offline M-8

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #69 am: 30. Juni 2017, 14:37:25 »
Ja,wie es Hangman schreibt,die Drehzahl muss runter.Beim Bohren wird das Resin heiß,verschmilzt,zieht sich hoch und Kühlt ab.Dadurch entsteht der Ring und auch die Spannut ist zu.Daher keine Spanabnahme nach oben und der Bohrer bricht.
Gibt doch mittlerweile  kleine handliche Mini-Akkuschrauber.Eventuell ne alternative.

Gruß,M.


Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #70 am: 18. Juli 2017, 17:24:03 »
Bevor einer denkt, dass hier nichts mehr passiert: 13 Bohrer später habe ich dann auch das erste Teil durchlöchert und mit FO bestückt. An manchen stellen habe ich nicht weit genug ausgedremelt und somit wurden die verbliebenen 2mm mit einem Handbohrer und den üblichen HSS Bohrern gebohrt. Interessant dabei ist, wie flexibel diese Dinger sind. Einmal sind mir Bohrer und Bauteil aus der Hand gerutscht, der Bohrer wurde um ca 30grad abgeknickt, aber er hat das Schadlos überstanden.

Mit der Hand möchte ich jedoch nicht primär weitermachen.

Bevor einer Fragt: Ich zähle die Löcher nicht mit, das verzögert alles zu sehr, wenn man mal im Fluss ist.

Dann sind die ersten LED eingetroffen. Ich habe mich für welche mit Kabel und Widerstand entschieden, das spart Zeit und allen voran Nerven.

Bei den Thrustern habe ich mich nach einigen Tests auf Diffuse LED eingeschossen, bin mir aber noch über die Farbe uneinig. Tendenziell sieht man im Film mehr Einstellungen, in denen die Thruster Orange glühen, aber auch eine, in denen sie mehr rötlich sind.
Beim Test gefallen mir die roten auch wesentlich besser, es lässt sich nur so schwer auf den Bildern erkennen-da sieht Orange wieder besser aus.

Weiter geht es nächste Woche damit, weitere Löcher für F.O. aber auch die Kabelkanäle für die Thruster zu bohren. Da aber auch ein Umzug ansteht, kann es sein, dass es nur noch sporadisch vorangehen wird in nächster Zeit.

Anbei die Pixel:



links Orange und rechts Rot
Orange im Thruster
Rot im Thruster, kaum ein Unterschied zu sehen.
Die blaue LED für die Beleuchtung der Aufbauten
 

Offline Wabie

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  • Ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt.
Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #71 am: 18. Juli 2017, 17:49:44 »
Wow  :respekt:die ganzen LWL sehr beeindruckend  :thumbup:
Bin auf das Ergebnis gespannt  :thumbup:
MfG Stefan     

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #72 am: 12. August 2017, 18:05:51 »
Moin,

Danke für die Blumen. Ich hab Heute die Bohrungen für die Thruster vorgenommen, alles vorher mit der Laser Wasserwaage markiert und dann die Löcherfür die Kabel gebohrt. Als nächstes werden die Löcher im Einkel etwas angepsst, 90grad für ein Kabel ist eher nicht so geil, dann noch ein bisschen gedremelt um ein paar F.O. zu legen.

Da wir jedoch kurz vor dem Umzug stehen, ist die Frage, ob ich das noch vorher schaffe. Wenn nicht geht es an der stelle ab Oktober weiter.

Leider keine Bilder, ist aber auch nicht so Spektakulär....

Liebe Grüße
Porph.

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #73 am: 12. Oktober 2017, 04:57:37 »
Wie versprochen geht es im Oktober weiter, wenn auch nur schleppend.

Ich bin noch dabei Löcher für die fibers zu bohren in der Engine Sektion. Ich hab dabei gemerkt, dass ich noch nicht genug Resin abgetragen habe an einigen stellen und werde das am Wochenende nachholen. In zwei Wochen hoffe ich die Engine Sektion soweit komplett zu haben.

Ich habe dann angefangen bei den Gebäuden Löcher zu bohren. Dieses mal per Hand. Das dauert allerdings ewig und nun suche ich mit einem Auge eine kleine mini Bohrmaschine, Notfalls nehme ich einen langsam läufer Motor aus dem Schiffsmodellbau Bereich.

Ich bin weiter auf die hss Bohrer umgestiegen, da die CNC Dinger zwar sauscharf sind, aber doch zu leicht brechen. Mit dem richtigen hss Bohrer kommt man aber ähnlich gut voran.

Wieder keine Bilder-langweilig,oder? :D

Offline Porphyrin

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Re: Da ist etwas im Anflug-Executor von Porph.
« Antwort #74 am: 05. November 2017, 00:36:41 »
Dieses mal mit Bildern ;)

Die Engine Sektion wäre soweit. Ich hab die Löcher gebohrt, Strippen gezogen und eingeklebt. Dann folgte der erste Beleuchtungstest. Als Röhre dient hier eine alte Kabelumantelung, da geht nichts zur Seite verloren.

Die nächsten Tage werden die Thruster weiter gebohrt und die passenden LED bestellt. Ich habe mich auf "Diffus Rot" geeinigt, da das Orange ein tacken zu hell ist und rot irgendwie ansich dem glühen aus dem Film doch näher kommt.

Ich hab mal ne Frage an die Experten: Die FO stehen nun ein wenig über. Nach der Lackierung werde ich die abschneiden. Aber bekommt man das zwischen den Decks überhaupt abschließend hin, oder werden immer so 2-3mm graue Stäbchen rausgucken am Ende?

Nun ein paar Bilder:

Das ganze von Oben:


Steuerbordseite:


Fibers-Kabelhülle-LED (9V)


Backbordseite:


Engines roar: Test mit Rot diffus:


Weiterer Test:


Anderer Blickwinkel :


Ein weiteres Gebäude ist unterdessen bereit mit FO bestückt zu werden und an die Brücke muss ich auch noch einmal ran. Es geht also stetig weiter.

Euch einen entspannten Sonntag
Porph.