Autor Thema:  Von S.F.3.D zu Ma.K. - Entstehung und Historie  (Gelesen 3109 mal)

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Von S.F.3.D zu Ma.K. - Entstehung und Historie
« am: 16. Mai 2011, 15:34:58 »
ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)

Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

Zukunftshistorie

In der fiktiven Geschichte von S.F.3.D wurde die Erde in einem sechsmonatigen Krieg atomar und bakteriologisch verseucht. Darauf zogen sich die überlebenden Menschen in ihre im Weltall existierenden Kolonien zurück. Im Jahr 2807 ließen sich in Australien wieder Siedler nieder. Nachdem die Erdkolonie sehr erfolgreich war, nahm die Strahl Demokratische Republik (SDR), ein Galaktisches Imperium, welches vor dem letzten Krieg von Deutschland gegründet und dominiert wurde, Steuererhöhungen vor. Diese missfielen den Siedlern und sie erklärten sich im Jahr 2880 unabhängig von der SDR. Gleichzeitig heuerten die Siedler Söldner (Mercenarys) an, um Ihre Interessen auch militärisch zu schützen. Diese Söldnertruppen bezeichneten sich fortan als "Mercenary Troops".
Mit dem Überfall auf ein Truppendepot begann der Krieg in Australien. Den Mercenarys gelang dann kurze Zeit später mit Hilfe eines neuentwickelten, halbautomatischen Kampfanzuges (A.F.S. Mk. I), eine Art Einmannpanzer, eine entscheidende Schwächung der Strahlenarmee, so dass sich diese veranlasst sah, einen entsprechenden eigenen Kampfanzug zu entwickeln, den PKA. Im Laufe der nächsten sechs Jahre eskalierte die Auseinandersetzung zunehmend und es wurden laufend neue, bessere und auch größere Anzüge, Flugmaschinen, Panzer usw. entwickelt und eingesetzt. Der Krieg dehnte sich dabei auch auf die anderen Kontinente und den Weltraum aus.

Produktlinien

S.F.3.D Original NITTO 1982 - 1985
ZbV3000 Maschinenkrieger NITTO 1998 - 2001
ZbV3000 Maschinenkrieger MODELKASTEN 1999 - 2005
ZbV3000 Maschinenkrieger WAVE 2003 -
ZbV3000 Maschinenkrieger Hasegawa 2009 -
ZbV3000 Maschinenkrieger 3Q 2010 -

NITTO 1998- 2001


Produktlinie Nitto









(Wird noch ergänzt, fehlen noch ein paar Details, aber für den Anfang reicht es vielleicht)
« Letzte Änderung: 18. September 2011, 02:04:52 von ZbV3000Germany »
Ex nihilo aliquid fit