Autor Thema: SFDesigns Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau  (Gelesen 1987 mal)

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Offline Callamon

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SFDesigns Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« am: 07. Dezember 2017, 13:42:12 »
Bereits Mitte 2016 startete ich einen Versuch, die "Ringwelt" aus Larry Nivens gleichnamigen Roman zu bauen, mit Hilfe eines 3D-Drucks.

So nach und nach gefiel mir der Ansatz nicht mehr. Die Ringwelt war zu klein, die Überhöhung der Oberflächenstrukturen zu stark. Aber der Gedanke, ein Modell der Ringwelt zu bauen, lies mich nicht los. Also nochmal alles auf Null und neu angesetzt...

Vorweg ein kleiner Exkurs für diejenigen, welche die Ringwelt nicht kennen: Es handelt sich um eine künstliche "Megastruktur", eine ringförmige, bewohnbare Welt mit einer Oberfläche die der von 3 Millionen mal (!) jener der Erde entspricht. Die Ringwelt ist 1,6 Millionen Kilometer breit (entspricht 126 Erddurchmessern!) und hat einen Durchmesser von 306 Millionen Kilometern:

Zitat
Quelle: Larryniven.net

Zitat
Quelle: Larryniven.net

Wie schon bei meinem ersten Versuch ist klar: Bei diesen Dimensionen kann es sich bei einem Modell nur um eine Art "illustrative Darstellung" handeln, denn realistische Maßstabsverhältnisse sind nicht ansprechend umsetzbar. Mein zweiter Versuch hat daher einen Durchmesser von 25 cm und eine Breite von 1 cm. Die Sonne im Zentrum wird ca. 5 cm Durchmesser haben, und der Ring der Schattenblenden ca. 7 cm.

Wie aber soll man die Ringwelt genau darstellen? Schaut man sich Bilder im Netz an sieht man: Sie wird auf vielfältige Weise dargestellt, keine entspricht wirklich der Beschreibung im Buch. Hier einige Beispiele:
Zitat






Quelle: Larryniven.net & Wikipedia
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2017, 14:10:37 von Callamon »
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #1 am: 07. Dezember 2017, 14:09:39 »
Nun musste also auch ich mich für eine Optik entscheiden. Ich versuchte daher als erstes, die Textur einer realistischen Planetenoberfläche für die Innenseite zu verwenden, und eine schicke "Hüllenplattentextur" für die Außenseite. Hier ein Bild der Hüllengrafik:

Zitat
Quelle: Filterforge

So sieht das Ganze dann auf die nötigen Seitenverhältnisse gebracht und repetiert aus:



Am Monitor ganz nett, im Druck jedoch sumpft es leider total ab und sah einfach nicht schick aus.

Also ein neuer Versuch, mit einer "grelleren" Planetenoberfläche und einem ganz anderen Ansatz für die Außenseite. Diese ist im Roman nämlich beschrieben als "Negativ" der Oberseite, also alle Strukturen sozusagen in sie hineingeprägt. Dazu erstellte ich zuerst die Innenseite und ergänzte Wolken, dann nutzte ich verschiedene Photoshop-Tools, um das "Negativ" in graufarbenem "Scrith" - das Material, aus dem die Ringwelt besteht - zu erstellen.

Hier zunächst die Ausgangstextur der Oberfläche, gefolgt von den fertigen Grafiken:

Zitat
Quelle: bbbeto.net



Die Topografie der Ringwelt wird nur Ansatzweise im Roman beschrieben, denn die Helden bewegen sich nur auf einem winzigen Teil der Welt. Sie stellt aber keinen Wasserplaneten wie die Erde dar, sondern besteht aus viel Festland, unterbrochen von unzähligen Süßwasserseen. Lediglich zwei große Salzwasser-Reservoirs gibt es auf der Ringwelt, Ozeane von mehr als 100.000 km Durchmesser. Diese liegen sich in identischer Form und Größe auf zwei Seiten der Ringwelt gegenüber, als "Kontergewichte". Auf meiner Grafik befinden sich diese Ozeane jeweils an den äußeren Enden der Streifen.

Eine weitere, im Roman eine wichtige Rolle spielende, Auffälligkeit der Landschaft ist die "Faust Gottes". Hier hat ein mondgroßer Körper vor Jahrtausenden die Ringwelt von der Außenseite her durchschlagen und die Hülle nach innen eingedrückt und schließlich durchbrochen. Das Ergebnis ist ein Berg, der weit über die Oberfläche hinaus bis in den Weltraum aufragt. Dargestellt habe ich ihn mit Hilfe eines Satellitenfotos eines Vulkans:

Zitat
Quelle: NASA

Hier die fertige "Faust Gottes", eingebettet in meine fertige Oberflächengrafik:



Auch auf der negativen Rückseite gut zu erkennen:



Übrigens: Ja, in der hier gezeigten Größe sind die Bilder unscharf. Aber im Original sind sie ja nur 1 cm hoch und damit scharf.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #2 am: 07. Dezember 2017, 14:11:10 »
Aktuell sind die 25 cm Ringe in Arbeit, Fotos folgen. Stay tuned!
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Offline joeydee

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #3 am: 07. Dezember 2017, 14:34:12 »
Super dass du das Thema nochmal angehst  :thumbup:
Gruß
Jochen

Offline struschie

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2017, 19:19:24 »
spannendes Projekt!

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #5 am: 13. Dezember 2017, 11:52:25 »
Kleines Status-Update: Eine Materialquelle für den Bau des "Rings der Schattenblenden" ist dank Forums-Brainstorming gefunden. Ich warte derzeit auf die Ringe aus 2,5 mm Architekturkarton, die ich bei Formular in Auftrag gegeben habe. Diese werden dann zu einem 1 cm breiten Ring verleimt und mit den Texturen sowie den Ringwänden versehen.

Fotos folgen dann natürlich.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #6 am: 21. Dezember 2017, 14:32:28 »
Es kann weitergehen! Gestern kamen die gelaserten Ringe zum Aufbau der Ringwelt an: 2,5 mm dicker Siebdruckkarton, 4 Ringe mit 25 cm Innendruchmesser die aufeinandergeklebt werden zu einem insgesamt 10 mm breiten Ring, der 3 mm dick ist:



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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #7 am: 21. Dezember 2017, 14:33:39 »
Außerdem sind die Grafiken für die Displaybase und das Namenschild fertig:



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Offline urban warrior

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #8 am: 22. Dezember 2017, 07:48:51 »
... shiver with antici ... pation!

Bin echt mal auf das Endergebnis gespannt. Die "Sonne" wird illuminiert oder? Ich versuche mir das gerade im Kopf vorzustellen ... da sieht es cool aus ...  ;D ... wenn das Licht durch die Lücken auf die Ringwelt strahlt ...
Cheers, Martin
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #9 am: 22. Dezember 2017, 08:30:42 »
Ja, die Sonne wird beleuchtet sein  8)
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #10 am: 01. April 2018, 20:58:02 »
Kein Aprilscherz: Heute fand ich endlich mal wieder Zeit für die Ringwelt. Zunächst wurden die 4 Ringe zu besagtem 10 mm breiten Ring zusammengeklebt. Dabei habe ich die umgebende Pappe sowie die innere Scheibe als Schablone genommen, außerdem einen Stahlwinkel als Kontrolle verwendet, damit alles möglichst exakt passt:



So sah der komplette Ring dann zwischenzeitlich aus:



Am Schluss kamen auf die Aussenkanten die Ringweltwände drauf, die aus 0,2 mm Fotokarton bestehen. Die Wände oder auch Ringwälle genannt (im Roman) haben den selben Außendurchmesser, sind aber ein wenig kleiner im Innendurchmesser, so dass sie tatsächlich einen seitichen Abschluss der Ringwelt bilden. Im Roman sind diese Wälle 1600 km (!) hoch und halten die Atmosphäre im Innern des Rings:



Der verwendete Karton ist eigentlich schwarz, ich habe ihn mit Acrylfarbe grau gefärbt, um ihn farblich an die gedruckten Texturen der Ringrückseite anzupassen, die ich morgen aufzukleben gedenke.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #11 am: 03. April 2018, 12:33:05 »
Toll das es weiter geht. Ick liebe Dir dafür  :headbang:
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #12 am: 09. April 2018, 21:57:19 »
Die Ringwelt-Ingenieure waren fleissig und haben die Oberfläche der Ringwelt gestaltet sowie deren Rückseite:



Die Schatten auf der Oberfläche sind jene, die die Schattenblenden werfen, welche im fertigen Modell die Sonne in einem engeren Orbit umkreisen werden. Da der Schattenwurf im Modell aber nicht funktioniert (wegen zuviel Umgebungslicht und zu wenig Leuchtkraft der Sonne) habe ich die Schatten mitgedruckt.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #13 am: 09. April 2018, 22:07:31 »
Wow, ein sehr  8) Projekt was du da realisierst  :thumbup:
Auch die Größe finde ich sehr beeindruckend  :respekt:
Bin gespannt wie es weiter geht  :)
MfG Stefan     

Offline urban warrior

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #14 am: 09. April 2018, 22:24:13 »
Ich bin auch ganz hin und weg ... tolles Projekt. Sollte die "Faust Gottes" nicht über den Rand der Seitenwände herausschauen um über die Wolkendecke/Atmosphäre hinaus zu reichen?
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #15 am: 09. April 2018, 22:52:28 »
Die Seitenwände sind 1600 km (!) hoch, weitaus höher als die Atmosphäre reicht. Es herrscht auf der Ringwelt ca. 1 Bar Druck auf der Oberfläche, also derselbe wie auf der Erde. Die Atmosphäre wird daher ungefähr genau so dick sein, nämlich ca. 600 km. bleiben weitere 1000 km bis zum Rand des Ringwalls. Die Faust Gottes erscheint aus dem All daher nicht wirklich plastisch. Der Berg ist im Bild zu sehen, links von der Mitte, umgeben von einem Ring aus Wolken.

Die Wolkendecke ist nämlich noch viel tiefer anzusetzen, bis maximal 10 km Höhe (ebenso wie auf der Erde). Die Faust reicht daher weit darüber hinaus, die Wolken müssen den Berg umfließen.
« Letzte Änderung: 09. April 2018, 22:55:32 von Callamon »
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #16 am: 09. April 2018, 23:33:08 »
Ah, OK, danke für die Erklärung. Ich habe die Bücher nie gelesen. Wusste bis hier gar nichts von dieser Welt.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #17 am: 13. April 2018, 23:35:59 »
Heute ging es mal wieder ein wenig weiter: Die Displayplatte wurde hergerichtet, und ich habe Tests für die Sonne gemacht.

Das ist die Bodenplatte:



In die Mitte kommt noch eine Bohrung für das Halterohr der Sonne, durch die deren Beleuchtung eingefädelt wird (40 Micro-LED).

Hier die Rohfassung der Sonne, 38 mm Durchmesser. Diese wird noch mit mehreren Tönen Windowcolor farblich behandelt:



Das ganze wird kein Versuch einer „realistischen“ Darstellung... vielmehr bin ich seit einiger Zeit vom Stil her eher Richtung „Museumsexponat“ unterwegs: Displays, die zwar das Objekt im Kontext zeigen, aber kein „echtes“ Diorama darstellen, wie die beiden folgenden Beispiele:



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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #18 am: 13. April 2018, 23:53:59 »
Ein kleiner 3D-Druck eines Pierson Puppetiers wird übrigens auch Teil des Dislays werden. Hier der Rohling:

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #19 am: 14. April 2018, 08:55:09 »
Aus was besteht den die Sonne? Sieht aus wie Granulat (was man z.B. zum Kunststoffspritzguss nimmt) das zusammengeklebt wurde. Die Sonne ist hohl, wenn ich das mit der Innenbeleuchtung richtig verstanden habe?

Toller Baubericht und schöne Ausführungen zu Deiner Präsentationsweise.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #20 am: 14. April 2018, 16:23:34 »
Ja, die Sonne ist hohl. Der Rohling ist ein Katzenspielball und besteht in der Tat aus transparentem Kunststoff. Innendrin befand sich eine Spielzeugglocke, die habe ich durch das Loch, das ich zum Einbau der LEDs bohren musste, herausgefriemelt.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #21 am: 18. April 2018, 21:27:27 »
Los gehts mit der Lackierung der Sonne. Schritt 1: Die sehr zitronige Grundfarbe mit einem etwas dunkleren Gelbton überziehen.



 Dabei die Poren zwischen den Granulatkörnern schließen. Da die Farbe anfangs sehr dünnflüssig ist passiert der Überzug nicht in einem Schritt, sondern zunächst auf dem unteren Drittel, damit sie nicht nach unten abläuft:

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #22 am: 19. April 2018, 21:27:23 »
Relativ unspektakuläres Update, aber auch sowas gehört ja zu unserem Hobby dazu: Sonne weiter mit gelber Grundfarbe behandelt und alle noch offenen Poren verschlossen. Die Sonne steckt nun auf einem Stift, der genau in das Beleuchtungslochpasst, so ist sie super zu bemalen.

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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #23 am: 20. April 2018, 21:53:31 »
Gelbe Grundfarbe ist durchgetrocknet, die Oberfläche nun weniger knallig und ohne Löcher:



Es folgte ein fleckiger Auftrag der Farbe „Bernstein“. Dies ist das Ergebnis (Farbe ist noch nicht getrocknet):



Als nächstes kommt, jeweils sparsamer eingesetzt, Orange, Mittelbraun und schließlich Umbra.
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Re: Larry Nivens "RINGWELT" als Scratchbau
« Antwort #24 am: 15. Mai 2018, 19:25:10 »
Nicht, dass hier jemand denkt, es geht nicht weiter. Aber gut Ding will Weile haben.

Heute ist das Material für die Sonnenblenden angekommen:



Matt Schwarz, 3 mm breit, extrem gut klebend.
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