Autor Thema:  Frage zu Flacker-LED / Schaltung  (Gelesen 15615 mal)

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Offline Karotte

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Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« am: 11. Februar 2015, 14:09:56 »
Hallo,

ich mal wieder!  ;)

Ich möchte für meinen Kreuzer folgende Features einbauen: 2 Triebwerke mit jew. 1 Flacker LED (aus E-Teelichtern, betrieben von jew. einer 3V Knopfzelle) und eine weiße LED für die Versorgung der FOs.

Nun hab ich folgende Schaltung gelötet:



Links und rechts die Flacker-LEDs und in der Mitte die weiße LED (mit 100 Ohm Vorwiderstand im Schrumpfschlauch). Alle in Reihe geschaltet. Betrieben wird das Ganze mit einem 9V-Block.

Nun mein Problem: Beim Eischalten flackert auch die weiße LED! Außerdem sind die Flacker-LEDs deutlich lichtschwächer als die Teelicht LED (im dirketen Vergleich), die weiße LED ist aber im Gegensatz dazu sehr hell...



Hmmm... kommt auf dem Foto nicht so gut raus...

Also funzt es so nicht.

Deshalb meine Frage: Wie schalte ich die LEDs am geschicktesten, wenn ich alle mit nur einer Stromquelle versorgen will? Macht es Sinn, 2 Stromkreise, ausgehend vom 9V-Block, zu bauen? Oder gibt es eine elegantere Lösung (ohne Schaltplatinen oder so)...?

Bin für jede Hilfe dankbar!
Bernd

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Offline Hacker Stefan

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #1 am: 11. Februar 2015, 14:31:20 »
Wenn du die kaltweiße LED im Stormkreis vor die anderen Beiden LED´s setzt ist das flackern weg.
BAVARIAN MODEL BERSERKER

Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #2 am: 11. Februar 2015, 15:14:49 »
Nope.  :( Hab sie umgesetzt und es flackert immer noch....
Bernd

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Offline Sheriff

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #3 am: 11. Februar 2015, 15:58:29 »
Auch richtig umgesetzt? Die muss zwischen den Minuspol und die erste Flacker LED.
Gruß, René 

Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #4 am: 11. Februar 2015, 16:02:45 »
Ah?! Danke für den Tipp!  :doof:
Bernd

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Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #5 am: 11. Februar 2015, 16:17:53 »
Nope. Flackert immer noch...  :(
Bernd

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Offline Sheriff

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #6 am: 11. Februar 2015, 16:19:25 »
Ja  :) Die Elektronen fließen vom - zum + Pol. Damit die weiße Leuchte nicht vom Flackern gestört wird, muss die an den Anfang der Reihe.

Nachtrag:
Ok, woran das liegt, kann ich dir nicht sagen. Mein Elektronikkurs liegt etwas zurück.  :pfeif:
Gruß, René 

Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #7 am: 11. Februar 2015, 17:01:48 »
Man kann / sollte Flacker-LEDs nicht in Reihe zu irgendetwas anderem schalten.

Eine Flacker-LED ist nämlich keine LED, sondern ein Schaltkreis, in dem eine LED integriert ist.

Man hängt ja auch keine Schaltkreise so ohne weiteres in Reihe.

Also alle drei LEDs parallel betreiben.
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Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #8 am: 11. Februar 2015, 17:16:27 »
Danke!  :thumbup: Macht auch irgendwie Sinn.

Also umstricken...
Bernd

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Offline brushguy

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #9 am: 11. Februar 2015, 17:20:49 »
Ja, das was Kleinalrik schon geschrieben hat.
Grundsätzlich solltest du die LEDs NICHT in Reihe schalten, sondern parallel. 
Wenn du die drei LEDs einfach in Reihe schaltest, dann unterbrechen sie natürlich den Stromfluss auch für die normale LED gleich mit. Das gibt dann also ein heilloses Durcheinander.
Das mit dem LED vor oder nach den Flacker LEDs einbauen bringt dann logischerweise natürlich garnix.

Hier mal schnell skizziert das grundsätzliche Prinzip einer parallelen Schaltung von LEDs.



Da wäre dann jetzt an sich noch ein kleiner Grundkurs in Elektronik und das Ohm'sche Gesetz ganz wichtig. Ich hab das vor langer langer Zeit ja mal erlernt.  ;D
Damit die drei LED auch die richtige Betriebsspannung erhalten und deine Stromquelle genug Leistung hat, um nicht schlapp zu machen. Dafür muss man aber auch wissen, welche Betreibsspannung die LEDs brauchen (insbesondere ob die BS der Blink LEDs eine andere ist, als die der normalen LED) und welchen individuellen Stromverbrauch die drei LEDs aufweisen.

Gruß
Dirk
« Letzte Änderung: 11. Februar 2015, 17:26:11 von brushguy »
...if it has a surface, paint it!

Offline Sheriff

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #10 am: 11. Februar 2015, 17:31:37 »
Na, das Ohm'sche Gesetz bekomm ich grad noch hin.  :laugh:

Spannung (Volt) = Widerstand (Ohm) * Stromstärke (Ampere)

Widerstand (Ohm) = Spannung (Volt) : Stromstärke (Ampere)

Stromstärke (Ampere) = Spannung (Volt) : Widerstand (Ohm)
Gruß, René 

Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #11 am: 11. Februar 2015, 17:40:36 »
Danke Euch!

Ja, das mit der Elektrik ist so ne Sache... Ich bin da einfach ein Doofkopp...  :0
Bernd

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Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #12 am: 11. Februar 2015, 17:51:17 »
Das Problem ist hier, dass der Widerstandswert der Flacker-LEDs nicht bekannt ist. Der leitet sich nämlich nicht von der Farbe der LED her, sondern von den Eigenschaften der integrierten Schaltung.

Meine Vorgehensweise:

FlackerLED an vorgesehener Spannung betreiben (also so, wie in dem Teelich verbaut, hier vermutlich 3,0V) und mit dem Multimeter den Strom ausmessen, den die FlackerLED dabei zieht.

Bei einer Flacker-LED haben wir auch schwankenden Strom. Den höchsten Wert notieren, denn hier schaltet die Schaltung voll durch.

Aus Maximalstrom und Nennspannung kann ich - mit dem Ohmschen Gesetz - einen fiktiven Widerstandswert der Flacker-LED annehmen.

Beispiel:

FlackerLED an 3V, maximal gemessener Strom 12mA. "Fiktiver" Widerstandswert: 250 Ohm.

Mit diesen Werten kann ich nun einen Vorwiderstand berechnen, der bei 9V maximal 12mA für die FlackerLED übrig lässt:

9V- 3V = 6V / 0,012 = 500 Ohm.

Das haut in vielen Fällen hin.
Das ist allerdings ziemliche Kaffeesatzleserei, da sich Schaltungen nicht wie lineare Widerstände verhalten, sondern ggf. auf eine ganz bestimmte Eingangsspannung ausgelegt sind und sich bei solchen Basteleien zickig verhalten können.

Darum zur Sicherheit ein zweiter Schritt:

9V - Vorwiderstand 500 Ohm - Potientometer - Multimeter - FlackerLED  in Reihe schalten.

Poti vorab auf Maximalwiderstand drehen. Schaltung einschalten, Poti langsam runterdrehen und dabei den Strom im Multimeter ständig im Auge behalten, bis 12mA erreicht sind. Sollte das geschehen sein, bevor der Poti auf null gedreht ist, haben wir schonmal den wichtigen Hinweis, dass der Vorwiderstand größer sein muss, als wir errechnet hatten.

Poti abklemmen, ohne am Rädchen zu drehen! Poti ausmessen. Dessen Widerstand plus dem Vorwiderstand ist der Gesamtwiderstand, den wir für die FlackerLED an 9V brauchen.
"Ey, das Dingen iss massiv, oder?" Kleinalrik - Iron Modeller 2014, Darmstadt

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #13 am: 11. Februar 2015, 18:29:12 »
So, hab mir erst mal Potentiometer bestellt. Ohne wirds wohl nix...

@Kleinalrik: Vielen Dank für die ausführlich Erklärung (mal wieder)...  :thumbup:
Bernd

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Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #14 am: 11. Februar 2015, 20:56:15 »
Ich tät mal so sagen, dass folgende Größen ganz nützlich sind für das tägliche Exkrementieren:

470
10k
470k

Wer mit einem Breadboard arbeitet (und zum Aufbauen von Testschaltungen ist das eigentlich wunderbar) tut sich leichter, wenn er Jumperkabel anlötet.
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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #15 am: 24. Februar 2015, 18:34:18 »
Zwischenfazit: Mit 50k-Poti wirds nix, weil die zu ungenau zum Einstellen sind. Hab jetzt 1k-Potis bestellt.
Bernd

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Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #16 am: 24. Februar 2015, 20:31:19 »
Ja, gensu, gute Schlussfolgerung. Ein Poti deckt selten alle Experimentierbereiche ab. Will ich im Ohm-Bereich herumfrickeln, brauche ich einen Poti mit wenigen hundert Ohm, um das ordentlich fein abzustufen. Geht's um einen Einstellbereich von hunderten Ohm, sollte das Dingen einen bis ein paar Kiloohm haben.

Ich tät dir empfehlen, für den Feinabstimmungsbereich noch'n 100er oder 470er dazuzunehmen.

Aber sag an: Bestellen, bestellen, bestellen... hast du keinen Laden in der Nähe?
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Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #17 am: 24. Februar 2015, 20:33:29 »
Nope, leider nicht. Sitz hier in der Provinz...  :'( Da gibts nix...

Nachtrag: Der "Vorteil" ist bei der Bestellerei, dass man (als Kaufmann) natürlich eine Kostenoptimierung erreichen will. Sprich: So langsam stell ich mir hier damit eine gewisse Grundausrüstung für die E-technikerei zusammen.  ;) Und das Zeug wird ja nicht schlecht...
« Letzte Änderung: 24. Februar 2015, 20:44:56 von Karotte »
Bernd

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Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #18 am: 06. März 2015, 15:36:40 »
Und? Läuft's?
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Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #19 am: 06. März 2015, 15:56:05 »
Nun, ich schwanke noch...  :-\

Hab mich oben an Deine Rechnung gehalten. Bei 3,2V Ausgangsspannung (hab 2 AA-Batterien genommen) mess ich nen max. Strom von 16,3mA. Heißt ca. 200Ohm Vorwiderstand. Wenn ich den 200Ohm-Widerstand einlöte, flackert die LED schwach vor sich hin, die parallel geschaltete weiße LED flackert nicht. So weit, so gut. Aber die FlackerLED ist leider sehr dunkel... Bin da nicht so wirklich überzeugt von...
Bernd

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Offline joeydee

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #20 am: 06. März 2015, 16:06:46 »
Du musst natürlich je einen Widerstand für die Flacker-LED sowie die Weiße einzeln und getrennt voneinander ermitteln. Und von 9V ausgehen; am Widerstand muss 6V abfallen, damit 3V übrigbleiben. Irgendwas hast du da wahrscheinlich verdreht - kann von hier aus nicht sagen was genau.

Wieviele solcher Widerstand-LED-Gruppen du dann parallel an die Stromquelle hängst und wie unterschiedlich die in den Daten sind, beeinflusst sich untereinander nicht. Jeder Widerstand ist nur für "seine" LED verantwortlich. Schau dir dazu nochmal das Bild von Brushguy an.

Btw - was ist eigentlich von DC-Spannungswandlern auf 3V zu halten, um z.B. mehrer 3V-LEDs parallel ohne jeweils einzelnen Vorwiderstand an einer höheren Spannungsquelle zu betreiben? Ja ich weiß, mit Vorwiderständen kann man die Helligkeit und eine gewisse Sicherheit (>>Lebensdauer) einstellen, aber nur mal so aus Interesse, hat da jemand Erfahrung?
Gruß
Jochen

Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #21 am: 06. März 2015, 16:11:36 »
@joydee: Was meinst Du mit "für die Weiße einzeln ermitteln"?  :dontknow: Bei 3,2V Ausgangspannung hab ich 1Ohm davor gesetzt. Reicht bei ner weißen LED ja (die liegt so bei 3V Spannungaufnahme)...

Nachtrag: Bin von der 9V-Block-Idee weg und verwende 2 AA-Batterien.
Bernd

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Offline Kleinalrik

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #22 am: 06. März 2015, 16:22:41 »
Ja, du verwurschtelst da was miteinander.

Wenn die Flacker-LED bei 3,2V 16mA zieht, dann "entspricht" die Flackerled einem Verbraucher mit einem Widerstand von 200 Ohm.

Wenn du die Flacker-LED jetzt an 3,2V betreibst, brauchst du natürlich nicht nochmal einen Vorwiderstand von 200 Ohm davorzuknallen, denn die Flacker-LED läuft ja schon optimal bei 3,2V.

Mit einem eigenen Widerstand von 200 Ohm und einem zusätzlichen Vorwiderstand von 200 Ohm bekommt die Flacker-LED ja nur noch den halben Strom ab, nämlich 8mA.

Rechne mal: Gesamtwiderstand des Stromkreises: 200 + 200 = 400

Gesamtstrom der durch alle Verbraucher fließt: 3,2V : 400 = 0,08A = 8mA

Also beide Flacker-LEDs ohne Vorwiderstand parallel an 3,2V.

Den Vorwiderstand für die weiße LED hast du mit 10 Ohm für 3,2V korrekt dimensioniert.



ACHTUNG: Die ganze Geschichte sieht wieder anders aus, wenn du die LEDs an 9V anschließt!
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Offline joeydee

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #23 am: 06. März 2015, 16:29:46 »
Ah ok :) Diese Batterie-Weihnachtsbaumketten lassen ihre LEDs übrigens direkt an 2 AA-Batterien bruzzeln. Hab ich auch schon gemacht (einfach diese LEDs ausgebaut und ohne Widerstand betrieben, ohne deren genauen Werte zu kennen), aber keine Langzeiterfahrung wegen Lebenserwartung. Ein wenig runterdrosseln ist immer gut.

@Einzeln ermitteln - das war auf die 9V bezogen, bzw. deine letzte Aussage, dass du einen Widerstand eingelötet hast, eine LED ok brannte und eine andere zu dunkel, da konnte ich auch nur raten wie die Schaltung aussieht. Nachträglich noch die ausführlichere Antwort:
Du musst einmal NUR die Flacker-LED einmessen, ohne weitere LEDs gleichzeitig in der Leitung. Bei Flackerschaltungen wie von Kleinalrik erwähnt am besten empirisch mit Potis rantasten, nicht nur durch Berechnung, da es hier um schwankende Ströme und Spannungen geht.
Dann dasselbe für die weiße LED. Auch einzeln einmessen. Das gibt evtl. einen anderen Widerstandswert.
Vor jede LED lötest du nur "ihren" ermittelten Widerstand, und dann diese Gruppen parallel an den Strom wie im Bild.
Wenn du dann eine weg- oder dazunimmst, wird sich an den anderen helligkeitsmäßig nix ändern.
Hat sich aber evtl. ja schon erledigt.
Gruß
Jochen

Offline Karotte

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Re:Frage zu Flacker-LED / Schaltung
« Antwort #24 am: 06. März 2015, 17:37:06 »
So langsam peil ich gar nix mehr...  :(

Also nochmal langsam:

Spannungsquelle: 3,2 V (2 AA-Batterien)

Verbraucher: -1 weiße LED (3V) mit 1 Ohm Vorwiderstand
                  -2 Flacker LEDs mit (jetzt) keinem Vorwiderstand (aus einem Teelicht, original mit einer 3V-Knopfzelle betrieben), verbrauchen
                      max. 16,3mA, was offenbar einem Widerstand von ca. 200 Ohm entspricht

Alle Verbraucher sind parallel geschaltet. Also quasi 3 parallele Schaltungen.

Problem: Wenn ich die Flacker-LEDs ohne Vorwiderstand betreibe, flackert die weiße LED mit. Deshalb meine Frage: Wie krieg ich die Schaltung zum laufen? Welchen Vorwiderstand muß ich vor die FlackerLEDs schalten, um ein (mit-)flackern der weißen LED zu unterbinden? Geht das überhaupt?
« Letzte Änderung: 06. März 2015, 17:45:21 von Karotte »
Bernd

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