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Autor Thema: Perry Rhodan »DIE BASIS« - Modellbogenentwicklung für die PRFZ  (Gelesen 4222 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
thomas121grau
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« am: 09. November 2015, 12:45:54 »

.... einen schönen Nachmittag wünsche ich,

nachdem ich das (quasi offizielle) OK für einen begleitenden Bericht zum neuen Modellbogen
für den Perry Rhodan Fan Club habe, darf ich kurz in die Thematik einsteigen.

Im Modellbogen soll »Die Basis« dargestellt werden ...

Wie auch zuletzt bei der »Kobaltblauen Walze«  http://www.phoxim.de/forum/index.php?topic=14888.0
ist in der Romanserie die technische Beschreibung und die Quellenlage der Darstellung(en) eher
un-eindeutig - weshalb die PRFZ und ich übereinkamen, das Modellbogendesign als »Mischung«
der technischen Darstellung von Oliver Scholl (aus 2000) und der neueren künstlerischen Interpretation
von Günter Puschmann anzulegen. Die endgültige grafische Ausgestaltung wird naturgemäß aber eher
»meine Handschrift« tragen ... ;-)  

Interessanterweise erlauben manche Unterschiede in der zeichnerischen Interpretationen von Puschmann/Scholl
und die dadurch notwendigen Kompromisse eine Darstellung im Modellbogen, die der »Baubarkeit« entgegen kommt.
Im Einzelfall wird später noch detailliert darauf eingegangen.

Nachstehend die Darstellungen von Oliver Scholl & Günter Puschmann (© Pabel-Moewig)







Die nächsten Schritte werden die Erstellung neuer 2D-Ansichten und daraus abgeleitete erste 3D-CAD-Zeichnungen
sein, um sich der endgültigen Modell»form« zu nähern und erste Abwicklungen zu testen. Dies wird erfahrungsgemäß
einige Wochen in Anspruch nehmen, zumal in meiner einkommensteuerrelevanten Tätigkeit jetzt die arbeitsintensivste
Zeit des Jahres anfängt .... :-)  

Beste Grüße
Thomas Pleiner
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 03:55:31 von thomas121grau » Gespeichert
thomas121grau
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« Antworten #1 am: 09. November 2015, 12:54:19 »

... das Projekt steht noch SEHR am Anfang, es gibt noch keine abschließenden Überlegungen
zu Maßstab, Anzahl der Bogen, Erscheinungsdatum etc. etc.
Erwähnen darf ich aber, dass es sich hier meinerseits um ein "non-profit" Projekt für die
Perry-Rhodan-Fan-Zentrale handelt ...

Wäre schön, wenn dieser den Entstehungsprozess des Modellbogens
begleitende Bericht zahlreiche interessierte Leser fände.

Beste Grüße
Thomas Pleiner
« Letzte Änderung: 09. November 2015, 17:17:18 von thomas121grau » Gespeichert
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bashin is passion


« Antworten #2 am: 10. November 2015, 18:05:02 »

Interesse ist auf jeden Fall da. Da Papier aber nicht mein Werkstoff ist, sehe ich mir das erstmal aus zweiter Reihe an. Bin gespannt, was da kommt.
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Gruß, René
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« Antworten #3 am: 10. November 2015, 21:55:03 »

Ich sitze in der ersten Reihe.  Cool
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thomas121grau
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« Antworten #4 am: 10. November 2015, 23:22:30 »

.... anbei das Foto eines meiner Modellbogenproduktionen zum Thema »Raumfahrt«.
Allerdings eher ein »Spielzeug« denn ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema.
Obendrein ein kommerzielles Produkt (allerdings seit Jahren vergriffen) und jetzt auch
schon über 30 Jahre alt ... drum denke ich, dass ein Foto hier OK sein dürfte ....

Das Beispiel soll verdeutlichen, dass ein Arrangement von im Prinzip trivialen Körpern
(aus der Fläche in den Raum gefaltet) und einer interessanten Binnengrafik ein optisch
attraktives Ganzes erzeugt ... wobei sich über Art und Weise einer Binnengrafik, die
nahezu ein Drittel Jahrhundert "auf dem Buckel" hat, sicher trefflich streiten ließe ... :-)



 


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thomas121grau
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« Antworten #5 am: 11. November 2015, 00:30:03 »


.....Da Papier aber nicht mein Werkstoff ist ...

... es sei mir gestattet, an dieser Stelle ein paar Gedanken zum Modellbau aus Karton zu
entwickeln, da Papier & Karton immer schon »mein« Werkstoff waren (und sind).
Da ich seit über 35 Jahren »Karton«-Modellbogen entwickle, produziere und publiziere
(was nicht so ganz hierher gehört) habe ich in dieser Zeit die Erfahrung machen dürfen,
dass es nur sehr wenig gibt, was sich in einem Modell aus Papier & Karton nicht dar-
stellen lässt.
Auch im Modellbau aus Karton gibt es die Möglichkeit, sich kommerziell verfügbarer
Produkte zu bedienen oder aber - um den denglischen Begriff zu benutzen - »from scratch«
zu bauen ... wie attraktiv und optisch suggestiv am Ende das fertige Modell aussieht,
hängt ausschließlich von der Kreativität und dem handwerklichen Geschick des
Erbauers ab.
Kommerziell verfügbare »Karton«-Modellbogen nehmen durch die »mitgelieferte« Binnengrafik
dem Erbauer den allergrößten Teil der »Detaillierungsarbeit« ab - ohne diesem widerum
mögliche Freiräume in der weiteren Ausarbeitung zu verwehren.
Die »Binnenzeichnung« ist historisch bedingt ein absolut wesentlicher Bestandteil eines
»Karton«-Modellbogens und hat die Aufgabe, dem Modellbauer schnell und mit einfachen
Mitteln ein attraktives Modell zu ermöglichen, indem viele räumliche Strukturen rein
grafisch dargestellt werden. Tatsächlich erweist sich bei näherer Untersuchung, dass
vorwiegend »Karton«-Modellbogen mit Architektur-Motiven stark ausgeprägte räumliche
Grafik-Effekte in der Binnenzeichnung zeigen ....

Aber gehen wir einen kleinen Schritt »zurück«:

Das »Geheimnis« des Karton-Modellbaus ist die Abwicklung der Oberfläche eines Körpers
in die Fläche, gefolgt von der Re-Produktion aus der Fläche zurück in den dreidimensionalen Raum.
Auf der Seite des Konstruierens bedient man sich der Geometrie und Mathematik: jeder noch
so komplizierte Körper läßt sich prinzipiell in eine Kombination von Zylindern, Kegeln, Pyramiden,
Quadern und Würfeln zerlegen und daher mit den bekannten Verfahren der darstellenden
Geometrie in die Ebene abwickeln.
Alle diese geometrischen Körper oder Teilkörper sollten allerdings Oberflächen haben,
die unbedingt nur in einer Richtung gekrümmt sind. (»single concavity«)
Anders als Metall (oder Kunststoff) lässt sich Karton »sauber« nur in eine Krümmungsrichtung
verformen. (Es gibt selbstverständlich auch etwas aufwändigere Techniken, um Karton in mehrere
Krümmungsrichtungen zu verformen).
Der Modellbauer seinerseits bedient sich Messer, Lineal, Schere und Klebstoff (und
natürlich seiner Geduld und Geschicklichkeit) um aus der Fläche wieder ein räumliches Gebilde
entstehen zu lassen.

Ein »Karton« Modellbogen besteht aus den Komponenten:

Konstruktionszeichnung
Meistens (dünne) Umrisse in dunkler Färbung. Hiermit werden die abgewickelten Bestandteile (=Bauteile)
dargestellt, die zur Montage des Modells benötigt werden.
Verbindungstechnik
Meistens in Form von Klebelaschen. Mit diesen Laschen werden die abgewickelten Bestandteile
an passenden Stellen ergänzt um eine zuverlässige Verbindung untereinander zu gewährleisten
Liniencode
In der Regel eine Anzahl unterschiedlicher Linien und/oder Zeichen, die definieren,
wo und wie etwas geschnitten, geritzt, geknickt, gerillt, geklebt  etc. etc. werden soll.
Zum Liniencode gehören auch Symbole, die Besonderheiten zum Schneiden und/oder Verformen der
Bauteile indizieren (z.B. Scherensymbole, Pfeile, schraffierte Flächen etc. etc.)
Bezifferung
Die den Bauteilen zugeordneten Ziffern ordnen in der Regel die Abfolge der
Montage, ermöglichen die Orientierung innerhalb des Modellbogens und schaffen eine eindeutige
Verbindung zur Bauanleitung.
Bauanleitung
Eine Montageanleitung, die eindeutig darstellt, wohin was und in welcher Reihenfolge
geklebt werden soll, ist ab einer gewissen Anzahl von zu montierenden Einzelteilen unerläßlich.

Soweit die technischen Definitionen. Um einen Modellbogen zu einem grafisch gelungenen Gesamtkonzept
werden zu lassen, wird dazu (wie oben erwähnt) die sogenannte »Binnenzeichnung« benötigt:

Binnenzeichnung
(Oder Binnendekoration) Hiermit werden die allermeisten Details des Vorbildes in grafischer Form
dargestellt, die sich nicht plastisch darstellen lassen (oder die der Autor nicht plastisch
darstellen will). Gerade und besonders die Binnenzeichnung ist das Merkmal eines Modellbogens:
Die »Gestaltung« oder die »Bemalung« des Modells ist sozusagen bereits vorgegeben! Lassen sich
doch damit alle Details der Vorbildes einschließlich Alterungs- und Verwitterungsspuren nahezu
perfekt darstellen.
Diese »Perfektion« wird allenfalls durch die beim Kartonmodellbau systembedingten weissen
Schnitt- und Knickkanten »gestört«. Üblicherweise wird farbig auf einen hellen (meist weissen) Bedruckstoff
gedruckt. Die Möglichkeit des Einfärbens weisser Kanten wird als bekannt vorausgesetzt.

... und natürlich sind diese Betrachtungen dann nur Makulatur, sobald ein Modellbauer mit neutralem
Kartonmaterial ein Modell »from scratch« entstehen lässt ...


Aber eben DARUM geht es bei den Modellbogen für die PRFZ (und andere Abnehmer) nicht ...



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thomas121grau
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« Antworten #6 am: 11. November 2015, 00:56:23 »

Beispiele einfachster Abwicklungen - rein schematisch dargestellt ....
WÜRFEL - KEGELSTUMPF - ELLIPSOID - ABGESCHRÄGTER KEGELSTUMPF



Prinzipiell unterschieden werden MANTELFLÄCHEN und DECKFLÄCHEN



»Dekflächen« werden nicht »abgewickelt«, die Mantelflächen sehen je nach Körper
sehr unterschiedlich aus, wenn sie abgewickelt sind:


WÜRFEL




KEGELSTUMPF




ELLIPSOID




ABGESCHRÄGTER KEGELSTUMPF

« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 03:57:11 von thomas121grau » Gespeichert
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bashin is passion


« Antworten #7 am: 11. November 2015, 11:47:51 »

Einen Würfel hätte ich so aus dem Stegreif vielleicht noch hinbekommen.  Zwinkernd mehr oder weniger gerade.

Danke dir für die umfassende Erläuterung.
Die vier Formen hier sind auf jeden Fall schonmal nachvollziehbar.
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Gruß, René
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« Antworten #8 am: 12. November 2015, 19:53:54 »

Geil! Herrjeh ist das lange her, wo ich die Abenteuer der BASIS in den Romanen verfolgt habe. Oliver Scholls Risszeichnung hat damals durchaus etwas die Gemüter polarisiert ... aber nicht so stark wie Stoessels SOL. Solche Riesenraumschiffe sind halt nicht zwangsläufig dankbare Subjekte für die zeichnerische Darstellung oder die Umsetzung als Modell. Wobei Christoph Anczykowski ja bewiesen hat, dass man auch "miniaturisiert zeichnen" kann. Ich glaube aber eher, dass er einfach nur ein paar Siganesen beschäftigt hat, die für ihn gezeichnet haben.  Grinsend Er verfügt wirklich über ein einzigartiges Talent beim Detailieren.

Bin mal gespannt, wie Du diesen Giganten umsetzen wirst.

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« Antworten #9 am: 26. November 2015, 04:40:32 »

... guten Morgen,

zunächst gilt es, die ursprünglich von Oliver Scholl im Jahre 1982 erdachte Form
nachzuempfinden und einige prinzipielle Details zu »enträtseln« :-)

Der Übergang der trichterförmigen »Triebwerkseinheit« zum quadratischen Körper
erschien mir - vor allem aus den 2D-Ansichten - nicht ganz so schlüssig,
deshalb wurde (nur mit den Abmessungen aus den 2D-Ansichten) diese Situation
im 3D-Raum simuliert ... mit Sicht "von hinten".
... verglichen mit Scholl's 3D-Schnittzeichnung muß offensichtlich der »Trichter«
doch etwas weiter nach hinten "rausschauen".
Ob es wirklich zusätzlich Übergangsflächen zwischen den Eck-Kanten des quadratischen Körpers
und dem äußeren Umfang des »Trichters« gibt, läßt sich nicht eindeutig interpretieren.
Bei der jüngeren Postergrafik von Günter Puschmann ist diese Situation dazu noch etwas
anders dargestellt ...

Zum Maßstab
Die Entscheidung in welchem Maßstab das Modell gehalten wird, dürfte
relativ einfach sein - es bieten sich die Durchmesser 300 mm bzw. 400 mm an,
was den Maßstäben 1:40.000 bzw. 1:30.000 entspricht...
Die Maßstabs-Entscheidung kann bis zum Ende des Gestaltungsprozesses
verschoben werden, den konzeptionell bedingen die unterschiedlichen
Maßstäbe keine voneinander abweichenden Kontruktionsansätze.

***
Die nächsten Schritte werden zeigen, wie aus der Scholl-Konzeption unter
Berücksichtigung des Puschmann-Posters eine »neue« Form definiert wird...

HG
Thomas



« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 03:57:53 von thomas121grau » Gespeichert
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« Antworten #10 am: 26. November 2015, 07:38:48 »

 respekt  thumpup
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« Antworten #11 am: 26. November 2015, 09:13:23 »

Moin Thomas,

Papier ist geduldig, und zu den Zeiten, als die RZ von Oliver entstanden ist, waren Solid Modelling Systeme insbesondere bei den Risszeichnern "nicht so verbreitet" (will sagen nicht vorhanden). Also kann man hier und da davon ausgehen, dass sich beim Zeichnen durchaus auch mal Perspektivfehler eingeschlichen haben. Auch bei den Top-Zeichnern. Ich kann mich noch gut an die Diskussion zu Günter Puschmann's Termit Tender erinnern. Letztendlich hat er den Fehler in der Perspektive zögernd eingestanden. Aber das war damals auch eher gutmütiger Spott, als harsche Kritik. Letztendlich war Niemand 100%ig, auch wenn so mancher Zeichner mit seinen Werken diesen Eindruck erweckt hat. Ich habe seinerzeit nicht viel veröffentlicht und meine "persönliche Situation" hat mich damals dazu bewegt, meine Tätigkeiten in dieser Richtung einzustellen. Jung, dumm und faul eben ... heute bereue ich das. War (und ist bestimmt immer noch) eine tolle Truppe.

Ich bin ja echt mal gespannt, wie Deine weitere Arbeit mit der BASIS aussieht.

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« Antworten #12 am: 26. November 2015, 22:53:14 »

.... noch ein paar 3-D Spielereien, die nur die Grundform zeigen...
Ist eine gute Methode, um sich in die Form »hineinzudenken«.
Und keinesfalls möchte ich den Eindruck erwecken, dass ich
irgendwen in irgendeiner Weise kritisiere - dafür bin ich selber
nicht gut genug ...

Die Form der Basis »zerfällt« in diese geometrischen Körper:
(Die sich gegenseitig durchdringen oder sich schneiden)

• Torus
• Diskus
• Quader
• Kegelstumpf
• Zylinderysektor
• geschnittenes Rohr (2×)

Die zusätzlich abgebildete Puschmann Interpretation zeigt
deutlich, was in den nächsten Schritten zu geschehen hat:

• Verkleinerung der »Antriebseinheit« (denn die empfinde ich bei Oliver Scholl als etwas überproportional groß)
• Unterteilung des »Ringes« in einzelne Sektoren
• Neu-Interpretation des »Bug-Sektors«, deren Form sich bei Puschmann völlig von der Oliver Scholls unterscheidet.

Schön, dass man sich zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken über
die grafische Gestaltung der Oberfläche machen muss – und offensichtlich
ist mittlerweile, dass die beiden »Wannen« auf der Unterseite die größte
Herausforderung darstellen ...

HG
Thomas


« Letzte Änderung: 01. Dezember 2015, 03:58:13 von thomas121grau » Gespeichert
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« Antworten #13 am: 27. November 2015, 08:05:42 »

Danke für die ausführlichen Erläuterungen!
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« Antworten #14 am: 27. November 2015, 08:10:04 »

Moin Thomas,

ich hatte Deine Ausführungen bezüglich des Übergangs Trichter>Quader am Heck nicht als Kritik an Olivers Arbeit gesehen (Bin ja auch nicht sein Anwalt). Ich wollte nur auf die damals hin und wieder auftretenden Problematiken beim Zeichnen aufmerksam machen und das dort eventuell die Ursache für die von Dir festgestellten Interpretationsschwierigkeiten liegen könnte.

Bin von Deinen Ausführungen sehr hingerissen!  thumpup

Gruß
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« Antworten #15 am: 28. November 2015, 03:58:30 »

Der Außen-Torus - wie bei Puschmann dargestellt - lässt sich leicht aus
Kartonteilen darstellen, die nur in eine Richtung gekrümmt werden.
Der obere Teil des »Diskus« ist in abwickelbare Segmente geteilt;
da die »Mitte« eine kreisrunde »Plattform« bildet, braucht diese
nicht gesondert »zerlegt« werden.

Das ganze ist im Moment noch OHNE Bugsektion und Antriebseinheit.

Beste Grüße
Thomas







« Letzte Änderung: 29. November 2015, 13:41:58 von thomas121grau » Gespeichert
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« Antworten #16 am: 28. November 2015, 10:16:52 »

Das sieht schon jetzt seeehr gut aus.
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« Antworten #17 am: 28. November 2015, 10:41:24 »

Sehr interessant und ich finde es eine ganz tolle Sache, dass Du uns an deiner Arbeit und dem Entwicklungsprozess teilhaben lässt  thumpup
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thomas121grau
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« Antworten #18 am: 29. November 2015, 01:35:39 »

... Versuch einer kleinen Animation ...  Ladezeit ca. 1 Minute ...
Noch nicht optimal ...

http://www.papermodels.de/prfz-diebasis/designprozess/animation/Animation.html

Beste Grüße
Thomas
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« Antworten #19 am: 29. November 2015, 13:16:37 »

 thumpup Cool bisher und sehr interessant. Kennst du Sketchfab? Das ist eine Seite auf der du deine 3D Modelle direkt hochladen kannst und die sind dort frei dreh- und zoombar für den Betrachter, unterstützt mehrere Formate und du kannst auch das Modell mit Textur hochladen. Hab mir grad die Animation angesehen und dachte das wäre vielleicht nützlich/einfacher um das Modell zu präsentieren.
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« Antworten #20 am: 29. November 2015, 21:02:32 »

Sehr cool. Den bastelbogen wird man der PRFZ aus den Händen reissen, das weiss ich jetzt schon.
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« Antworten #21 am: 30. November 2015, 04:53:37 »

.... ergänzt wurden die »Bugsektion« und die »Antriebseinheit«.
Beide Sektionen interpretieren die Puschmann-Grafik so, dass
sich das einwandfrei als Kartonmodellbau-Teil abwickeln lässt.

Es »fehlen« noch die beiden »Wannen« und die Detaillierung
der »Triebwerke« ...

• Bilder 1 + 2 = Modell um ca. 10° geneigt, f=27 mm
• Bilder 3 + 4 = Modell horizontal. f=135 mm







« Letzte Änderung: 03. Dezember 2015, 01:30:00 von thomas121grau » Gespeichert
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« Antworten #22 am: 30. November 2015, 09:58:18 »

WOW, wird immer interessanter.

Bin ja eigentlich kein Papiermodellbauer, aber es macht wirklich Spaß Deine Entwicklung der BASIS zu verfolgen. Bin mal auf die späteren Texturen und Farben gespannt.

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« Antworten #23 am: 30. November 2015, 11:57:49 »

Danke für die ausführliche Vorstellung - bin zwar ebenfalls kein "klassischer" Papiermodellbauer, aber Papier als Werkstoff ist immer wieder mit im Programm. Nicht nur zur Prototypen-Entwicklung. Bei sowas schaue ich daher immer gerne zu und nehme Anregungen mit.
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Gruß
Jochen
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« Antworten #24 am: 30. November 2015, 12:29:50 »

Guten Morgen,

und danke für die positiven Rückmeldungen. Das motiviert!

Obwohl das verschiedentlich zwischen den Zeilen einiger Beiträge anklang:
Trotz allem »Aufdenbuschgeklopfe« und mit dem »Zaunpfahlgewinke«
wird es  k e i n   mit Texturen versehenes virtuelles 3D-Modell
geben ... für die Entwicklung eines Modellbogens ist das
einerseits völlig unnötig und andererseits mit einem Arbeitsaufwand
verbunden, der sich im fertigen Produkt - also dem Modellbogen - so
dann nicht wiederfindet. Wozu also?

Und die »Farbigkeit« der hier präsentierten Modellentwicklung
dient nur der Illustration und der besseren Unterscheidung
der einzelnen Baugruppen ... für die Modellbogenentwicklung ist
dies ebenfalls nicht nötig ...
Die »Binnenzeichnung« (der Begriff "Textur" trifft das ja nicht
so 100%ig) entsteht erst auf/in den abgewickelten Teilen ... :-)

.. have a nice day
Thomas
« Letzte Änderung: 30. November 2015, 17:15:06 von thomas121grau » Gespeichert
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