Autor Thema: BSG TNS Galactica in a Shadowbox  (Gelesen 1043 mal)

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Offline challenger77

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BSG TNS Galactica in a Shadowbox
« am: 31. März 2016, 07:43:05 »
Hallo alle zusammen,
ich habe nach längerer Pause für unsere GoMo Ausstellung  2013 März , die Galacticamodelle von Moebius gebaut.
Hier mal ein "kleiner" Baubericht   :0

Es sind EXAKT die gleichen Kits die Revell vertreibt, habe beide Varianten,  unterscheiden sich nur bei den Decals.Hier hat Revell die Nase vorn  :thumbup:

Es wurden bei allen Modellen die Ätzteilsätze von Paragrafix verwendet, bei der Galactica kamen noch die Geschütztürme von Timeslip und die Decalbögen von Accreation dazu.

Ausserdem die Rippen/Spanten umgearbeitet und allen LED Beleuchtung verpasst. Farben von Blackhat Miniatures bzw Grundierung aus der Dose.Ich stelle die Fotos ein werde eher wenig schreiben, sind grossteils selbstredend  :D

Die Galactica aka The Bucket





Die Innenseiten der Landingbays, mit Teilen aus der Grabbelbox detailiert, viel sieht man im Endeffekt dann nicht mehr.








































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« Letzte Änderung: 14. Oktober 2018, 17:48:25 von TWN »

Offline challenger77

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #1 am: 31. März 2016, 07:45:03 »
So weiter gehts mit der Viper MK II

Schubdüsen aufgebohrt, da nur als Decals vorhanden einige Details ergänzt, Beschusschäden mit dremel und Feile immitiert. Lackiert mit Tamiya Titanium Silver, Farbabplatzer mit Salz Methode erstellt, Decklack Tamiya Gloss White.
Nach Aufbringen der Decals mit Bodenwachs versiegelt und mit starlk verdünnter Acrylfarbe "versaut"






















Offline challenger77

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #2 am: 31. März 2016, 07:47:17 »
Viper MK VII

wie bei der MK II beschrieben, einzig das Cockpit wurde komplett ersetzt, das Plastikteil is bar jeden Details, Revell liefert da wenigstens Decals mit.......


















Da die Kanonen so gar nicht nach dem Original ausschauen hab ich diese aus Plasticsheet neu aufgebaut..................und 5 Tage vor unserer Ausstellung in ein neues Modell eingebaut...........



Die Überreste am Sonntag um 17.00 uhr, das fertige Cockpit rausgedremelt und in die neue MK VII verpflanzt




Lackiert wie bei der MK2 beschrieben, allerdings kam als Decklack ein Noname Blaumetallic aus dem Papiergeschäft ums Eck zur verwendung.... :0
























und das Beste kommt zum Schluss......  ;D ;D ;D
« Letzte Änderung: 31. März 2016, 08:47:02 von challenger77 »

Offline challenger77

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #3 am: 31. März 2016, 07:55:20 »
Ich habe alle 3 modelle in eine Shadowbox eingebaut. Diese besteht aus Kappaplatten mit doppelter Rückwand. Zur Darstellung der Sterne habe ich etliche kleine löcher gebohrt und mit ca. 20 LED beleuchtet. Die drei grossen Planeten sind von innen bemalte Plexiglaskugeln bzw jeweils die Hälfte , in entsprechend grosse Bohrungen geklebt und ebenfalls mit LED beleuchtet.





















am Freitag, dem Aufbautag bei der GoMo um 11 den letzten Handgriff gemacht, auf drängen meines Freundes Raimund zum  Wettbewerb eingereicht und........................GOLD !









Hoffe es gefällt ....ich hab jedenfalls sehr viel Spass beim Bau gehabt, bin stolz auf den Preis und noch mehr auf den 10 Seitigen Artikel in unserem Magazin Modellpanorama 3/2013! :laugh:

Zitat

Und als Schluss noch eine kurze Anmerkung zu den diversen Kritisierereien in, vorallem englisch sprachigen,  Foren betreffend Korrektheit der Details. Da wird Seitenlang darüber gestritten ob denn nun die Panellines korrekt seien oder ob diese nicht doch um eine halben Millimeter nach halbrechts oben versetzt gehören etc. etc.  Leute von diesen Dinger gibt‘s nur 2 !  1:1 Mockup‘s und beide haben mit den CGI‘s nicht viel zu tun, die CGI‘s der ersten Staffel mit denen der 4. allerdings auch nicht....., zb. ist die MK VII Metallicblau ! und besagte Panelline nur auflackiert etc etc, Die wenigen , für mich echt störenden, Dinge habe ich oben im Text erwähnt , ansonsten denke ich gerade bei SF Kits sollten wir die Kirche im Dorf lassen und einfach Spass daran haben
Zumal um den VK von 22.90 € , wenn ich da an die ersten Star Wars Bausätze von AmT denke, sündteuer und nur mit viel gutem Willen als etwas aus dem Film zu erkennen....  
Im Übrigen die Cylon Raiders und die Pegasus warten schon, der Resin Basisstern ist auch im Anflug............und dann gibt’s da noch Fujimi mit den Bladerunner Bausätzen.............
In diesem Sinne KEEP ON GLUEING !  ;)
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« Letzte Änderung: 31. März 2016, 10:11:13 von ZbV3000Germany »

Offline Sheriff

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #4 am: 31. März 2016, 09:58:54 »
Willkommen im Forum challenger77,
stell dich doch bitte kurz vor -> http://www.phoxim.de/forum/index.php?board=2.0
Danke.
Gruß, René 

Offline The Doctor

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #5 am: 31. März 2016, 11:07:07 »
Herzlichen Glückwunsch zu Gold. Die Lichteffekte finde ich auch wirklich klasse.  :thumbup:

Allerdings finde ich, dass man bei Deinem Weathering die Pinselstriche zu stark sieht. Das wirkt auf mich nicht wie gealtertes Raumschiff sondern, na ja, wie Pinselstriche auf einem Modelle eben.  :dontknow: Da ist schon noch Luft nach oben.

Der Schatten

Offline Jenny

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #6 am: 31. März 2016, 11:55:44 »
Ich freue mich über Deinen Beitrag, da es hier in diesem Unterforum, in letzter Zeit doch recht ruhig war. Ich bin schon gespannt was für Modelle wir im laufenden Jahr zu sehen bekommen. Ob es nun Galactica oder etwas anderes ist.
HGJ
« Letzte Änderung: 31. März 2016, 15:25:17 von Jenny »
Starbuck : "Ich bin gespannt, wie das bei Tageslicht aussieht."
Boomer : "Hey, das hier IST das Tageslicht."
http://youtu.be/bbkCR7Xj5Co

Offline challenger77

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #7 am: 31. März 2016, 14:34:55 »
Hallo nochmal,
erstens danke fürs schauen  :)
@Schatten35 stimmt schon der Schmutzeffekt gelang mir nicht optimal ( hab eh alle 3 nochmal im lager  ;) ) aber so extrem wie auf den Fotos kommt es in natura nicht rüber. Hätte sonst nix gewonnen, die Juroren kommen bei unserer GoMo zum Teil aus dem ehemaligen Osten, zb Ungarn, Exjugoslawien etc etc, wer schon mal gesehen hat wie die bewerten weiss was ich meine......hab mich selber erschreckt als ich die Fotos sah.

@Jenny deine Scratchbauten find ich toll ! Was meine nächsten Projekte betriftt so sind 4 Slave 1 ( man gönnt sich ja sonst nix  ;D) und die Falcon von Fine Molds am Plan....wir haben bei der GoMo 2017 im März ein Sonder/Extrathema "Star Wars ".....

@Gortona  Hier der beinahe komplette Baubericht aus unserem Magazin in der Rohfassung


Die  Galactica, „the Bucket“, besteht aus  63 Einzelteilen aus hellbeige Polystyrol , 5 Klarteilen einem Metallstab für den Displayständer und natürlich einem Decalbogen.
Was sofort auffällt ist das teilweise „Overengineering“ der Teile, wo ein Passstift oder eine Klebelasche reichen würde, zum Teil auch praktischer wäre, gibt’s da bis zu 3 übereinander, fast schon wie ein Steckbausatz. Mittlerweile gibt es die Kits auch fertig, nehme mal an das war vom Start weg so geplant, dann macht das wiederum Sinn.
 Abstriche, wenn auch eher kleine , muss man bei den Details machen zum Beispiel sind die innen liegenden Flächen , wo im TV die Landebuchten eingezogen werden, völlig plan und undetailliert. Wirklich störend für den Gesamteindruck ist allerdings , dass die Panzerplatten am „Rücken“ und auf den Seiten des „Kopfes“ in  die Rippen/Spanten übergehen statt darauf aufzulegen., Sicher ein Kompromiss aufgrund der Preisgestaltung von ca. 39 $ in USA, leider nicht ganz leicht umzuarbeiten, davon später mehr. Ansonsten sehr ordentlich detailliert , tadelloser Guss, wenig Grat und das Plastik ist leicht bearbeitbar.
Ich hatte von Anfang an vor eine LED Beleuchtung in die Dinger einzubauen also habe ich zuerst die Triebwerke hergerichtet. Zuerst von innen schwarz lackieren und dann mit Alufolie ausgeklebt um die Lichtwirkung zu verstärken , die LED in einem zurecht geschnitzten Plastikstreifen einfach eingeklebt und dies in die Triebwerke geklebt. Die Öffnungen werden mit Klarsichtteilen verschlossen die nach Bauplan mit Clear Blue bemalt wurden .
Weiter ging es mit dem Rumpf , hier habe ich als erstes die oben erwähnte Panzerung/Rippensache korrigiert, sehr spaßig....... Ich schnitt dazu einen geraden Streifen knapp unterhalb der Biegung an der Oberfläche der oberen Rumpfhälfte heraus und passte einen Sheetstreifen ein. Nach Spachteln und verschleifen desselben, wurden die Rippen ergänzt mit Evergreenprofilen. In den Ausnehmungen für die Landebuchten kamen jeweils 2 LED.Für diese wurden natürlich Löcher in die Außenhaut gebohrt und eine Art Lichtwanne aus Plastikresten konstruiert.Eigentlich sollten diese Ausnehmungen mit jeweils 6 Lichtern versehen sein, aber ich ließ mal mit 2 gut sein.War so schon schwierig genug in den schmalen Rumpf das ganze Drahtgewirr unterzubringen.Da ich nur weiße LED hatte habe ich die 4 Stück mit Tamiya Clear Red gefärbt um dem Eindruck aus der Serie näherzukommen.
In der unteren Rumpfhälfte wurde ein Stecker einklebt, der gleichzeitig als Montage für das Messingröhrchen zur Aufstellung dient.  
Nach dem dann endlich alle Drähte , auch die für den „Kopf“ und die seitlichen Ausleger aka Landebuchten, verlegt und fixiert waren konnten die Beiden Rumpfhälften verklebt werden und die ersten Ätzteile, für die Ausnehmungen links und rechts, eingeklebt werden. Die Ätzteile stammen von Paragrafix, sind aus weichem Messing , super detailliert und genau so zu verarbeiten.
Und wenn man, so wie ich, den Decalbogen von Accreation verwendet, eine eher sinnlose Geldausgabe. Die Teile sind so dünn und entsprechend „flach“ geätzt, dass sie unter den Decals kaum noch zu bemerken sind.
Der Alligatorkopf genannte Vorderteil, steht um ca. 1,5 mm zu hoch.Das störte mich, somit habe ich die Passflächen und die Zwischenplatte des Kopfes , solange bearbeitet, bis selbiger genau plan mit dem restlichen Rumpf war. Ich habe so ca. 60 Löcher mit einem 0,5 mm Bohrer in die Zwischen Decks gemacht , innen schwarz lackiert und mit Alufolie beklebt, danach 2 LED eingeklebt und an die schon vorhandenen Drähte gelötet.
Die Landebuchten wurden im Prinzip nach Bauplan gebaut, allerdings detaillierte ich die Innenseiten mit diversen Plastikresten  und bohrte die angedeuteten Abschussröhren auf.

Die so entstandenen 3 Baugruppen, kompletter Rumpf mit Triebwerken  und die beiden Landebuchten mit Auslegern, lackierte ich mit Grundierung aus der Dose von Duplicolor,  da mir der Farbton genau ins Konzept passte. Nach einem Washing mit stark verdünnter Ölfarbe , habe ich mit diversen Grautönen  trocken gemalt und einige Details hervorgehoben.
Jetzt kam der lustige Teil, die Decals von Accreation . Es handelt sich hier um 3 A4 Bogen , wobei man die Decals randscharf ausschneiden muss , da der Trägerfilm über dem kompletten Blatt ist.
Bei den schmalen Teilen für die „Rippen“ besonders spannend.......
Nachdem  ich ja diese Rippen umgebaut habe, passten die Decals auch nicht und somit scannte ich die Bögen erstmal ein und , Laserdrucker sei dank,druckte dies auf klares Dercalpapier.
Die Accreation Decals sind hauchdünn, lassen sich hervorragend verarbeiten und vertragen auch Weichmacher.hat dann länger gedauert bis alle dort waren wo sie hingehörten, aber das Ergebnis entschädigt für alle Mühen.
Versiegelt mit Fußbodenpflege ( Erdal, Future, etc.) wurde nochmals dezent gealtert, wie oben beschrieben, und mit der Endmontage begonnen. Die letzten Teile, wiedermal aus dem Zubehörhandel, waren die Geschütztürme. Diese sind Resin , sehr fein detailliert und auch sehr zerbrechlich, von Time Slip Creations. Um diese Türme ein wenig weiter aus dem Rumpf zu schauen lassen, habe ich Punkte von Steckbuchstaben Sets ( wie man sie Z.B. bei Bürotüren findet ) unter geklebt.
Soweit so gut, Funktionstest der Beleuchtung , alles funktioniert und Voilà , fertig .

Viper Mk. 2 , der Standardjäger der 12 Kolonien, beinhaltet 49 Bauteile aus weissem Kunsstoff, $klarsichtteile für Cockpithaube, Dradis ( Radarbildschirm) den Aufsteller und eine schöne Pilotenfigur aus Resin. Selbige ist in der Revellversion durch den Spritzling aus dem MK VII Kit ersetzt worden, deshalb aber nicht schlechter.
 Begonnen wurde mit dem Cockpit, wie bei Flugzeugmodellen üblich. Ich habe hier alle, zugegeben , schönen , erhabenen Details abgefeilt und geschliffen, um das Ätzteilset von Paragrafix zu verwenden. Entsprechend den Ätzteilen wurden noch Löcher gebohrt in die Cockpitwanne für die Beleuchtung . Da hier auch sogenannte Backlightfilms beiliegen, also Folien von hinten zu beleuchten, sollte man die Ätzteile für die Bildschirme erst bemalen und dann einbauen. Ich konstruierte aus Plastikstreifen eine kleine Wanne die mit Alufolie ausgeklebt wurde und außen an die Cockpitwanne geklebt wurde. In diese Wanne klebte ich die entsprechenden LEDs  und gleich mit den 3 LEDs für die Triebwerke und der passenden Buchse verdrahtet. Bemalt wurde das Ganze mit unterschiedlichen Grautönen von Citadel. Die Pilotenfigur ist ein Kapitel für sich, was die Farbgebung des Overalls betrifft. Im TV ist es ein Gold-Grün schimmerndes Latex? Teil. Ich mischte halt solange Goblin Grün und Gold zusammen bis ich dem Eindruck der Serie nahegekommen bin, Versuch macht Kluch.......
Der Rest der Figur ist klassisches Figuren bemalen mit diversen Acrylfarben nach Fotos aus der Serie.
Der Rumpf besteht aus dem , wie bei Flugzeugmodellen üblich, längs geteiltem Vorderteil, einem Unterteil, den seitlichen Triebwerken und einer Heckplatte. Bevor nun das Cockpit in seinen Platz im Vorderrumpf geklebt wurde, schnitt ich noch den Teil , der einen Durchblick verhindern soll, vorsichtig ab. Dies geschah weil es für mich so einfacher war die ganze LED Geschichte unterzubringen und auch die Lackierung ging einfacher. Im Zuge dieser Umbauarbeit wurden auch gleich die Schubdüsen , die mit der Heckplatte mitgegossen sind , abgeschnitten, ebenfalls um die Lackierung zu vereinfachen. Der restliche Zusammenbau erfolgte beinahe nach Plan, lediglich die überlappenden Klebelaschen der Tragflächen habe ich soweit gekürzt, dass nichts mehr der Verkabelung im Weg ist. Einige Beschussschäden wurden noch mit Dremel und Feile imitiert, die offen liegenden Avionik bzw. Triebwerksteile zum Teil durch die Ätzteile ,zum Teil durch diverse Drahtstücke detailliert. Nachdem alle Klebenähte verspachtelt und verschliffen waen, jaja ist kein Schüttelbausatz ala Tamiya....,  kam endlich Farbe aufs Modell.
Da ich die ominöse Salz-für-Lack-Abplatzer-Methode  ausprobieren wollte, kam als erste Farbe Tamiya Titanium Silber auf das Ding,.Nachdem diese gut durch getrocknet war, versuchte ich besagte Salzgeschichte . Dazu auf den Stellen wo die Farbe weg soll, feuchtes Salz oder auch Kristallzucker aufbringen, Trocknen lassen, danach überlackieren. In diesem Fall Glanzweiss / Tamiya, nachdem diese Lackschicht trocken ist, das Salz wieder befeuchten und vorsichtig abkratzen , zB. mit einem Borstenpinsel. Sieht sehr überzeugend aus und ist kein Riesenaufwand.
Jetzt die Decals, der entschieden große Minuspunkt, diese zerbröselten schon beim anschauen. Nachdem die Zeit bis zur GoMo nicht mehr für eine Ersatzbestellung reichte habe ich versucht dieses Manko so gut wie möglich zu kaschieren, ausserdem sollte die Maschine ohnehin stark abgenutzt aussehen. So fiel das nicht so ins Gewicht, war aber sehr zeitaufwendig , hätte die roten Streifen vielleicht doch lackieren sollen, egal. Versiegelt wurde die Maschine wie schon die Galactica mit Fußbodenpflege, während diese trocknete kümmerte ich mich um die Düsen.
Da beim Cockpitätzteilsatz auch Triebwerkseinsätze plus Backlightfilm für beleuchtete Modelle bzw ein 2.Satz für unbeleuchtete  beiliegen, musste zuerst das Originalteil herausgeschliffen werden. Eine ziemliche Fummelei, aber das Endergebnis ist schon ohne Licht Top !
Lackiert wurde zuerst Seidenmatt Schwarz aus der Dose, trocken malen mit Gunmetal, Chainmail und als Highlight Silver. So wurden auch die sichtbaren Teile der Avionik im vorderen Rumpf und der Triebwerke behandelt.
 Nachdem endlich alles Trocken war und zusammengebaut, auch das Licht funktionierte , wurde die ganze Maschine so richtig versaut mit stark verdünnter Acrylfarbe Anthrazit, an einigen Stellen auch mit trocken malen.
Licht funktioniert , also auf zum letzten Modell.

Viper MK 7, die mehr oder weniger Nachfolgevariante der MK 2, mit insgesamt 49 Bauteilen in beigem Kunsstoff und 3 Klarsichtteilen für Haube und Aufsteller.
Bei diesem Kit hat Moebius den Rotstift angesetzt , so gibt es fürs Cockpit gerade mal 4 Teile und diese sind bar jedes Details. Sieht eher wie eine Sitzbadewanne, denn ein Pilotenarbeitsplatz aus. Noch nicht mal Decals gibt’s um das Manko zu kaschieren, hier springt Revell in die Bresche, und ergänzte den Decalbogen um einige Insrumente. Dafür gibt’s für die Pilotenfigur die  Möglichkeiten, als Mann oder Frau zu bauen, dazu liegen 2 verschiedene Torsoteile bei.
Ich habe das Cockpit von Paragrafix verwendet, komplett aus Ätzteilen, passt alles perfekt und ist schon für 3mm LEDs vorbereitet. Aus dem Kit kam nur der Sitz zum Einsatz, das HUD (Head Up Display ) habe ich aus einem Klarsichtteil geschliffen und poliert, Silber lackiert danach den geätzten Rahmen und den Backlightfilm aufgeklebt. Ich wollte dieses indirekt über eine LED beleuchten , hat nicht ganz geklappt. Sieht aber besser aus als das Bausatzteil. Alles andere eigentlich wie vorher bei der MK2 beschrieben, einzig die Triebwerke waren komplizierter. Erstens muss man einiges aus deren Innenleben entfernen und zweitens muss man laut Bauanleitung diese erst nach dem lackieren des Rumpfunterteils einbauen, danach die obere Abdeckung. Nachdem die Passgenauigkeit durch diverse Um/einbauten wegen der LEDs nicht so gut war habe ich das anders gemacht.
Als erstes wurden die Kanonenbehälter aus den Flügeln geschnitten, diese sehen weder dem 1:1 Studio Mock Up  noch den diversen CGIs ähnlich. Ich würde das als perspektivisch verzerrt beschreiben, daher fertigte ich neue aus Plasticsheet. Die leidliche Geschichte der Einpasserei, Schleiferei und Schlussendlich doch Entsorgung des begonnen Modells lassen wir lieber an der Stelle, das ist nicht Druckreif................Jedenfalls Sonntags um 17.00 Uhr , eine Woche vor der GoMo habe ich einen anderen MK7 Kit begonnen, dort die Kanonenbehälter eingesetzt. Das fertige Cockpit inklusive Beleuchtung schnitt ich mit dem Dremel aus der verunstalteten MK VII um es in die Neue ein zusetzten, ebenso wurden die bereits fertigen Triebwerke verwendet. Somit sind wieder einige Teile in der Grabbelbox gelandet, immer gut………….Ab da ging es  relativ Problemlos, einzig das Abkleben der fertigen Triebwerke im Rumpf war ein wenig knifflig. Entgegen der Bauanleitung habe ich diese, nach Bemalung und Einbau der LED, in die Unterseite des Rumpfes geklebt und danach gleich den Oberteil desselben aufgesetzt. Somit musste ich die Dinger mit Abdeckband vor dem blauen Lackauftrag schützen, dazu verwendete ich Abdeckband von 3m, identisch mit Tamiyatape, billiger und nur ab ca. 2cm Breite zu haben.
 Lackierung erfolgte ebenfalls wie bei der MK2 beschrieben, zum Einsatz als Decklack kam hier ein No Name Metallic blau aus dem Papier- und Bastelgeschäft, exakt der Farbton des 1:1 Studio Mock Ups. Das Einzige was ich noch änderte waren die Mündungen der Kanonen die erscheinen  sehr klein, so wurden kurze Plastikröhrchen darüber geklebt.

Die Shadowbox entstand aus sogenannten Kappaplatten oder Sandwichplatten, Schaumstoff mit beidseitigem Karton kaschiert. Da auch hier LEDs zum Einsatz kommen sollten, um Sterne zu imitieren, habe ich eine doppelte Rückwand gebaut.Wobei die eigentliche Rückwand 2 Leisten aus Streifen besagter Platten erhielt in welche ich die 10 LEDs klebte. Die Zwischenwand wurde mit  Weiss, Blau und Violett aus der Dose leicht getönt und erhielt diverse Löcher unterschiedlicher Durchmesser. Aus 3 unterschiedlich großen Acrylglaskugeln entstanden eine Sonne und 2 Planeten. Dabei wurde  nur eine Hälfte der jeweiligen Kugel verwendet und von innen mit der Airbrush lackiert. Danach in die entsprechenden Bohrungen in der Kappaplatte geklebt.
Zur Aufstellung der Modelle und gleichzeitig Stromversorgung , mit einem ausgedienten Handyladegerät, mit durchgezogenen Kabeln klebte ich leicht gebogene und Schwarz lackierte Messingröhrchen in die Grundplatte.  Um die Box stabiler und ansprechender zu machen , fertigte ich noch so was wie eine umlaufenden Rahmen an. Dabei ist die Frontscheibe nur eingeschoben, einerseits um die Modelle noch extra zu transportieren, andererseits um Gewicht zu sparen.So ist das Ding ganz leicht zu tragen.Diesen Rahmen lackierte ich schwarz aus der Dose und das gesamte wurde dann noch grob mit Silber und Gold übernebelt. Ausgedruckte Galactica Logos runden das ganze noch ab.
« Letzte Änderung: 31. März 2016, 14:39:51 von challenger77 »

Offline Gortona

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Re:Galactica in a Shadowbox
« Antwort #8 am: 01. April 2016, 09:07:42 »
Geil, dank Dir :)

Boa... da hab ich was zu lesen heute.