Autor Thema: BSG TOS Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)  (Gelesen 12773 mal)

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Offline Wanessa

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BSG TOS Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #75 am: 12. Februar 2020, 20:58:39 »
ich habe dir schon mal bei anderen arbeiten an kartonmodelle meine bewunderung und respekt geschrieben
aber hier bei dieser arbeit mit den ganzen detaillierung..........oooo mein gottttt karton  :o ne neee das könnte ich nicht bravo
bin gespannt auf weiteres  :-*  :respekt:  :respekt:  :respekt:  :thumbup:  :notworthy: :headbang:

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #76 am: 13. Februar 2020, 14:17:39 »
Danke dir, Wanessa! Ich habe mich so sehr gefreut, wieder mal etwas von dir zu hören. Ich hoffe, es geht dir gut. :)

Nun kommen wir zum Fahrgestell. Da die Originale aus vielen Röhren bestehen, die in dem Maßstab sehr schwer nachzubauen sind, kam mein Kumpel Chris auf die Idee, zweidimensionale Ansichten zu benutzen und diese auf die gewünschte Dicke zu laminieren. Die Technik ist eigentlich idiotensicher, doch muss erst mal herausgefunden werden, wie dick die Schichten eigentlich sein müssen. Also frisch ans Werk und alles auf 1mm Pappe geklebt:



Die hinteren Fahrwerke:









Das vordere:







Beide zusammen:





Im Grunde funktioniert alles, doch im genauen Vergleich mit dem Original sind die Schichten an einigen Teilen zu dick. Muss mal schauen, wie ich das lösen kann, ohne die Stabilität einzubüßen. Die Skier löste ich vorsichtig von der Pappe ab und klebte sie Rücken an Rücken fest.



Weiter geht's später, wenn ich von der Arbeit zurück bin! :)
« Letzte Änderung: 13. Februar 2020, 14:35:39 von Galactican »

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #77 am: 13. Februar 2020, 22:53:04 »
Die fertige Konstruktion:







Ein paar Kleinteile wie Spritzschutz, Greeblies und einer "L"-förmigen Spange werden noch hinzugefügt.

Aufmerksame Beobachter werden bemerkt haben, dass der obere Teil des Fahrgestells breiter ist als beim Original-Mockup. Dies ist ein Kompromiss, denn hätte ich das Gestell so aufgebaut wie das Original, wäre der obere Teil nicht breiter als 0,5 mm geworden. Dadurch hätte man keine stabile Verbindung zu den großen Streben herstellen können, das Gestell würde leicht abbrechen. Positiv anzumerken ist, dass diese Konstruktion ziemlich idiotensicher ist und durch das Gewicht des Vogels nicht zusammenbrechen sollte, werde ich sie in ähnlicher Weise auch für die größeren Maßstäbe benutzen. Dabei werde ich die Stärke der Laminierung nicht verändern. Soll heißen: Je größer der Vogel wird, desto näher kommt das Gestell dem Original. Sollte jemand eine bessere Lösung haben, wäre ich für jeden Vorschlag dankbar. ;)

Weiter geht's dann mit den Antriebsröhren. Diese sollten ziemlich einfach zu montieren sein. Mich interessiert dabei hauptsächlich die Textur und ihre Wirkung, da ich alle Linien nur nach Augenmaß positioniert habe. Bis denn! :)

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #78 am: 20. Februar 2020, 20:28:07 »
Da bin ich wieder! :smiler6:

Als ich mich dem Unterboden widmete, erkannte ich zwei Probleme. Zum einen war er viel zu lang. Ich musste ihn in Corel wohl aus Versehen gestreckt haben. Zum anderen gab es Grund zu einem Mega-Facepalm.

Normalerweise sollte die Grundlinie des Unterbodens vom Ende des Y-Stücks bis zum Beginn der Nase gerade verlaufen. Bei mir war das nicht der Fall. Mein Modell war hinten breiter als vorne und ich wusste nicht, warum. Als ich mir die Blaupausen nochmal genau ansah, erkannte ich, dass ich eine Projektionslinie als Panellinie gedeutet hatte!

So sah's aus:



Und so hätte es sein müssen:



Grund: Die Projektion dieser Kante:



Mit anderen Worten, das 3D-Modell hatte einen Fehler und war falsch abgewickelt.  :cussing:

Das führte zu ein paar Änderungen. Meinen Prototyp konnte ich nicht mehr ohne größeren Aufwand retten, aber da der Fehler die Außenkanten nur um jeweils 1mm vom Zentrum verschoben hatte, ließ ich es so und beschränkte mich auf die Korrektur der Bauteile.

Am Ende war ich froh, den Fehler während des ersten Tests gefunden zu haben, denn er wäre ohne weiteres auf die größeren Modelle übertragen worden.

So verbrachte ich einige Zeit mit Corel mit Verschieben und Messen von Linien. Und da ich gerade dabei war, verfeinerte ich das Fahrgestell.

Mein Bastelkumpel Chris aus den USA schickte mir ein Bild des Studiomodells von schräg unten. Ich konnte einige Strukturen ausmachen, doch viele Bereichen waren so dunkel, dass man nichts erkennen konnte. Also konsultierte ich das Moebius-Modell. Überraschnd stellte ich fest, dass es absolut keine Details in den Fahrgestell-Bays hatte. Nun denn. Dies gab mir ein wenig künstlerische Freiheit für die Ausgestaltung:



Ich hatte den Kragen hinter den Lufteinläufen als Zylinder geplant, um ihn einfacher texturieren zu können und den Bau zu vereinfachen. Nach Rücksprache mit Chris entschied ich mich, die Teile umzuarbeiten und sie zu Kegelabschnitten zu machen, wie man es beim Original-Modell sieht. Der Kegelabschnitt sollte eigentlich erst mit den größeren Kartonmodellen eingeführt werden, aber nun ist er auch beim kleinen vorhanden.  ;)



Hier der Vergleich des alten Unterbodens Teil 20 (links) mit dem neuen (rechts):



Mit dem linken könnte man glatt eine Stretch-Limo-Version der Viper bauen!  ;D
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 21:07:17 von Galactican »

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #79 am: 20. Februar 2020, 20:56:24 »
Parallel zu den Änderungen in Corel stellte ich ein paar weitere Komponenten fertig. Die Teile der Lufteinkäufe sind auch auf der Rückseite texturiert. Dies wird erreicht, indem entsprechende Teile gegeneinandergeklebt (= laminiert) werden.

Die Schaufeln bekamen einen laminierten Kreis in die Mitte:





Die Teile für den oberen Antrieb werden vorgeformt, bevor sie aneinandergeklebt werden:









Die Einläufe der Seitenantriebe:













Beim Verkleben der Schaufeln wird die Platte ein wenig nach innen gedrückt, damit die Klebelaschen die Positionierung behindern.









Die Antriebsröhren sind sehr einfach montiert:





Bevor sie zusammengeklebt werden, werden sie wieder auseinandergefaltet und man schneidet zwei scharze Linien ein. In diese Einschnitte werden später die Flügel eingesteckt.



Und noch ein paar Greeblies auf Karton geklebt:



Diese werden später zur Detaillierung gebraucht.

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #80 am: 20. Februar 2020, 21:02:20 »
Triebwerksmontage:

Zwei Scheiben werden gegeneinandergeklebt:



Zwei Ringe werden geformt und wie folgt auf die Scheibe geklebt:







Darauf kommt ein grauer Ring:



Das ganze noch zweimal und wir haben diesen Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen. Bis später! :)

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #81 am: 22. Februar 2020, 22:30:31 »
Das Y-Stück bekam noch ein paar Details:







Die kleinen Zylinder könnten noch etwas dicker sein. ;)

Der Unterboden wird auf Pappe laminiert:





Zuvor werden sechs Einschnitte vorgenommen, in die später das Fahrgestell gesteckt wird:





Vorderer und hinterer Teil der Viper werden zusammengeklebt:



Während der Kleber trocknete, nahm ich mir die Triebwerke vor.

Die Form der Seiten-Einläufe wurde verfeinert:



Sie sind rechteckig mit abgerundeten Ecken. Mit ein wenig Geduld kann man ein noch besseres Ergebnis erzielen. ;)



Der Bau der Einläufe wurde noch einmal überarbeitet. Nun wird das Innere zuerst montiert. Dann klebt man die Außenhaut drum herum und verdeckt die Rückseite mit einem bedruckten Kreis.



Dies vereinfacht die Kontruktion und man spart ein Teil ein. Für meinen Test reicht die erste Konstruktion. Man erkennt auch, dass der Abdeckkreis etwas zu klein ist, weil die Klebelaschen das Teil verdicken. Dies wird bei der neuen Konstruktion nicht der Fall sein.

Ein Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Kragenteil:



Das erste war gerade, das neue ist ein Kegelabschnitt und kommt dem Original näher. Die Details sind groß genug, um vergreeblet zu werden. Ich werde entsprechende Teile zur Verfügung stellen (zumindest für die Röhrchen).

Die Montage der Antriebsröhren ist im Grunde gleich: Verschiedene Einzelteile werden aufeinandergeklebt.



Oberer Antrieb fertig! :)





Jetzt muss ich noch die Länge überprüfen und dann geht's weiter. Bis denn! :)
« Letzte Änderung: 22. Februar 2020, 22:34:56 von Galactican »

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #82 am: Gestern um 19:45:14 »
Es dauert ein wenig, bis man die richtige Form der Einläufe hinbekommt:



Einige Greeblies und Klammern werden angeklebt:







Auf der Platte hinter den Einläufen sind Markierungen, die anzeigen, wo die Klammern angefügt werden müssen. An den Seitenantrieben werden zwei ausgelassen, die direkt an den Flugzeugkörper stoßen würden. Damit man sich nicht mit der Ausrichtung der Platte befassen muss, hat sie allerdings ringsherum Positions-Markierungen.






Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #83 am: Gestern um 19:56:25 »
Nun wenden wir uns wieder dem Hauptkörper zu.

Nachdem Nase und Antriebsblock zusammengefügt wurden, wird das Loch hinter dem Cockpit nicht mehr benötigt und mit einem passenden Bauteil überklebt und verschlossen. Dann wird der Block hinter der Kanzel angeklebt:













Passt!  :)

Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #84 am: Gestern um 20:07:43 »
Beim Einbau der Antriebsröhren gibt es eine Besonderheit. Der Triebwerks-Ring hat einen größeren Durchmesser als der Zylinder mit den unterbrochenen orangenen Markierungen. Klebt man die Röhren nun direkt an den Antriebsblock, laufen sie zur Spitze hin zu und sind nicht parallel. Ein gewisser Zulauf ist gewünscht. Um einen zu spitzen Winkel zu verhindern, werden dickere Papierstücke an bestimmten Stellen an den Block geklebt. Diese dienen als Abstandshalter und treiben die Spitze der Röhren auseinander:







Dem Bastler bleibt es überlassen, wie parallel er / sie die Röhren montiert. Ich entschied mich für eine mittlere Abspreizung.





Kleiner Tip: Bei der Montage empfehle ich, die Finne und die Flügel lose einzustecken. Dann erkennt man, ob die Röhren nicht gedreht eingeklebt werden. ;)


Offline Galactican

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Re: Battlestar Galactica: Colonial Viper Mk. I Eigenbau (Papier)
« Antwort #85 am: Gestern um 20:15:02 »
Als nächstes wandte ich mich den Fahrgestellklappen zu. Diese werden als gesonderte Teile in offener Stellung gebaut und können mit Hilfe von Pins später in die Löcher an der Flugzeugunterseite gesteckt werden.

Die Front-Flap:











Die hinteren Flaps:





Die Pins werden durch Löcher gesteckt und an die Rückseite geklebt.













Und ein kleiner Passtest:



Die Laminierungen an der Unterseite sind etwas zu dick. Ich schnitt eine Lage herunter, was viel besser aussieht. Bis später! :)