Autor Thema: Steampunk Steampunked Voyager AD 1897  (Gelesen 23831 mal)

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Offline Werbwolf

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Steampunk Steampunked Voyager AD 1897
« am: 12. April 2010, 18:31:01 »
Hi Zusammen,,

Nach einer mehrmonatigen Pause vom Modellbau habe ich mir nun auch endlich den Voyager-Bausatz zugelegt und mit dem Bau begonnen.
Allerdings gehe ich einen etwas anderen Weg, bedingt durch meine Steampunk-Affinität.

H.M.S. VOYAGER

Im Jahr 1847 entdeckte Sir Thomas Killroy von der Royal Academy of Science in London, dass es möglich ist den Raum zu krümmen, in dem man flüssiges Unoptanium durch, in Spulenform angebrachte, Rohrleitungen strömen lässt. Die Strahlung die die hierbei freigesetzt wird erzeugt in Kupfer ein Feld, dass eine Raumkrümmung und dadurch überlichtschnelles Reisen ermöglicht.
50 Jahre später ist es gelungen diese Technologie umzusetzen und am 18. August 1847 startet das britische Forschungsraumschiff, die H.M.S. VOYAGER zu ihrer Reise zu den Sternen.

Soviel zum Hintergrund des ganzen.
Ich werde viel Metall verwenden um das Modell aufzupimpen, Kupfer, Messing und was sich sonst noch so findet.
Angefangen habe ich mit der Verkupferung. Hierfür benutze ich 35µ dicke, sebstklebende Kupferfolie, wie sie zur Isolierung von elektrischen Leitern genutzt wird.







Hier eine der zukünftigen Warpgondeln:


Die Unoptanium-Schleifen in Nahaufnahme:


Und auch einen Aerowing bekommt das Schiff natürlich. Hierfür muss ich noch eine entsprechende Halterung fabrizieren. Und da der Maßstab nicht gaaanz so kompatibel ist wird der Rumpf abgeändert um zu einem echten Voyager-Shuttle werden zu können


Untertassensektion fast vollständig beplankt, auch der Sekundärrumpf hat eine erste Ladung Kupfer abbekommen







Anschließend habe ich damit begonnen die Vernietung der einzelnen Platten darzustellen. Hierzu drücke ich mit einer Nadel in die Kupferplatten ein.







Auf die Phaserbänke werde ich jeweils eine fahrbare Waffenlaffette aufsetzen und in die Fensterluken kommen noch schöne alte Schiffskanonen (mal sehen welche ich in der richtigen Größe in Dortmund finde)..

Wie ich die Sensorenphalanxen lackiere und auch die Behandlung des Brückensegments muss ich mir noch überlegen...

Und wer jetzt denkt "Ist aber nicht so schön, dass die Fenster so komisch rüberkommen weil sich die Folie da rein drückt." jaaaahaaaaa, dafür hab ich vorgesorgt.

Und zwar kommen auf die Fenster schmale Streifen aus Blei, ebenfalls in Nietenoptik und auf diese wiederum kommen kleine Metallringe als Bullaugen.
Hier schon mal die Bleifolie auf einigen Fenstern:


Anschließend folgte, wiie hat es ein Kollege ausgedrückt?  "Arbeit für Leute die Mutter und Vater ermordet haben." Nieten in Kupfer drücken, Nieten in Kupfer drücken, Nieten in Kupfer drücken.

Und sehr wichtig: Die sehr rote und hochglänzende Oberfläche des Kupfers ist ja doch eher unnsehnlich. Also gehts ans Oxidieren :)

Ich habe aus meiner Rost-Phase noch etwas Oxidationsflüssigkeit übrig und mit dieser wird nun die Oberfläche eingestrichen. Dies hat geich mehrere Effekte. Die hochglänzende Oberfläche wird aufgebrochen, der Glanz verschwindet, die Farbe verliert ihr extremes Rot, sieht etwas älter und verwaschener aus und es bildet sich eine grüne Patina.

Hier ein Bild nach dem Auftragen der Flüssigkeit. Rechts sieht man wie sich schon die Patina bildet, links habe ich nochmal nachgetragen, so dass die Oberfläche noch feucht ist.


Und hier ein Bild aus der Nähe, wie die Beplankung mit leichter Patinierung aussieht.


Die Patina verbleibt natürlich nicht  auf dem Schiff sondern wird wieder heruntergewischt. Dabei bleibt allerdings ein wenig in den Nieten und Ritzen zurück was diese optisch hervorhebt
Da das Schiff ja auch prinzipiell Landetauglich ist kann das Kupfer natürlich durchaus auch ein wenig verwittern ;)

Anschließend gab es ein paar Fortschritte zu vermelden. Die Bleifolie wurde nun auf alle Fenster geklebt und wieder mal eine Oxi-Session durchgeführt.
Hier mit Patina:


Und hier ohne:




Leider sind ein paar der Bleistücke verrutscht (war beim Washing mit dem Pinsel zu druckvoll unterwegs, da muss ich noch mal ran)

Und ein paar Nahaufnahmen






Der nächste Schritt war die Fertigstellung der Kupferbeplankung der Sekundärhülle.






Nachdem das Blei wieder mal eine Dosis Nieten bekommen hat, kam die erste Schicht Oxy-Lösung auf den Rumpf.





Die Patina musste wieder abgewaschen werden was nur noch die schöne alte Kupferhülle übrig ließ.




Im Moment überlege ich gerade wie ich am Besten die beiden Warpgondeln befestige. Vielleicht mit Stahlträgern aus dem Eisanbahnmodellbau? Irgendwelche Vorschläge?

Viele Grüße

Björn
« Letzte Änderung: 28. Februar 2019, 07:43:46 von TWN »

Offline DocRaven

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #1 am: 12. April 2010, 18:44:30 »
ich find die idee ziemlich witzig bin gespannt  wies weiter geht
" Manchmal Mögen meine Kommentare oder Kritiken dem einen oder anderen an einigen Stellen etwas brüsk oder „pampig“ erscheinen, ist aber nie böse gemeint. Ich möchten nur Fehlinterpretationen von diplomatischeren Formulierungen vermeiden und gehen daher lieber den direkten u

Offline struschie

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #2 am: 12. April 2010, 18:51:55 »
Hallo und herzlich Willkommen Bjoern!
Ich bin grisser Steampunkfan und freue mich ueber dein Projekt sehr - auf die Idee bin ich noch nicht gekommen...
Argh wieder diese Ideen in meinem Kopf...
;)

Ob Muttermoerder oder nicht - die Nieten auf dem Kupfer rocken!

Bitte schoen oft Zwischenstaende posten :)

Viele Gruesse,
Andreas

Offline Art deWhill

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #3 am: 12. April 2010, 19:32:57 »
steampunk  :headbang:
erstklassige Idee und Umsetzung bisher. Gefällt mir außerordentlich gut.
Die Idee mit den Stahlträgern als Gondelträger, so Eifelturm-mäßig, finde ich top.

Grüße, Stefan
Ad astra und happy painting, Stefan aka "Artie"

Offline whitestar

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #4 am: 12. April 2010, 21:00:10 »
Hallo Björn,

ich saß eben etwas fassungslos vor Deinen Bildern.

Also erhlich - solch ein Projekt mit der Voyager hab ich noch nie gesehen:

 :respekt:

Bin mal gespannt wie es weiter geht.

Mal nebenbei gefragt:

Woher stammt den die Story am Anfang von Deinem Bericht??  :dontknow:

Und woher die Idee?

Gruß

Michael

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Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #5 am: 13. April 2010, 08:29:08 »
Hi Leutz,

danke euch freut mich, das euch die Voyager gefällt.

@Lynx: Das mit dem Nietenroller habe ich erfahren, als ich mit der rechten Seite der Untertasse fertig war, dann wollte ich es dann doch lieber gleichmäßig von Hand machen. Auch weiß ich nicht, ob ich da genug Druck hätte erzeugen können um in das Kupfer einzudringen, ohne dabei das Schiff zu sehr durchzubiegen. Und gerade bei den engen Rundungen (gerade bei Hals und Brückenmodul...) Naja bei meinem nächsten Projekt bin ich da schlauer ;)

@whitestar: Ich bin seit einigen Monaten sehr im Bereich Steampunk engagiert. Zusammen mit 2 Kollegen stelle ich Schmuck und Accessoires für die Szene her und verkaufe ihn dann bei Gothic-Feten und, wenn alles gut geht, auch mal über einen kleinen Internetshop. Daher war die Idee mal ein Sternenflottenschiff entsprechend aufzupimpen schon länger in meinem Hinterkopf. Ich hatte sogar schon mal mit der alten Refit von Ertl damit begonnen, da sie sich, durch die starke Plattenaufteilung der Oberfläche hierfür echt anbot. Hier kannte ich die Kupferfolie allerdings noch nicht, habe das Schiff komplett mit Messing lackiert und dann die Nieten mit einem Dremel in die Oberfläche gejagt... weiß auch nicht was mich damals geritten hat..


Jedenfalls, etwa 5.000 Nieten später hatten mein Dremel und ich keine Lust mehr und ich hab das ertmal beiseite gelegt ^^ Aber die Voyager bot sich wegen ihrer Größe einfach an und als ich dann die Folie bekam, gab es kein Halten mehr.
Die Story am Anfang musste ich mir notgedrungen aus den Fingern saugen um dem Projekt einen vernünftigen Hintergrund zu geben. Ist also eine Eigenkomposition.

Einen kleinen Fortschritt gibt es auch noch zu vermelden. Die Vernietung der Untertasse ist, bis auf das Brückenmodul soweit abgeschlossen. Gestern kam noch der hintere Steuerbordteil dran.





Die Alterung in dem Bereich wirkt natürlich gerade etwas extrem, aber das wird noch angeglichen.
An einer Stelle hat sich wieder etwas Blei gelöst, das muss auch noch in Ordnung gebracht werden.

Am Sonntag bin ich ja auf der Intermodellbau, da werde ich mal schauen was der Schiffsbau so an Materialien hergibt. Kanonen, Schornsteine, Reling, Beflaggung, vielleicht eine Galleonsfigur(?). Und ich muss sagen die kleinen 1/700er Lafetten, die ich im SD-Thread gesehen habe... wenn es die in 1/350 gäbe wären die perfekt um sie, fahrbar, auf den Phaserbänken zu platzieren.

Ich glaub meine bessere Hälfte kriegt ne Krise wennn ich da von einem Stand zum nächsten und wieder zurück hetze ^^

LG Björn
« Letzte Änderung: 13. April 2010, 08:39:04 von Werbwolf »

Offline Callamon

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #6 am: 13. April 2010, 09:14:34 »
Klasse Idee!  :thumbup:
---
Gruß aus MG und "Just glue it"
Callamon

Offline struschie

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #7 am: 13. April 2010, 09:19:59 »
Eine echte Augenweide...!
Ich bin Donnerstag auf der Messe 'zum Glück' nur mit Kumpels: Jetzt weiss ich, wonach ich Ausschau halten werde :evil6:

Offline Lou

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #8 am: 13. April 2010, 12:05:34 »
Krass! Genial!  8)  8)  8)  :thumbup:  :thumbup:  :thumbup:
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Offline DocRaven

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #9 am: 13. April 2010, 12:13:26 »
du soltest nicht alle fenster zumachen  sondern auch einige lassen aber die an die zeit etwas an passen
denn die vielen schwarzen  luken?  wirken dann als doch etwas komisch um nicht zusagen zu viel bzw unpassend
" Manchmal Mögen meine Kommentare oder Kritiken dem einen oder anderen an einigen Stellen etwas brüsk oder „pampig“ erscheinen, ist aber nie böse gemeint. Ich möchten nur Fehlinterpretationen von diplomatischeren Formulierungen vermeiden und gehen daher lieber den direkten u

Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #10 am: 13. April 2010, 12:20:51 »
du soltest nicht alle fenster zumachen  sondern auch einige lassen aber die an die zeit etwas an passen
denn die vielen schwarzen  luken?  wirken dann als doch etwas komisch um nicht zusagen zu viel bzw unpassend

Die Luken bleiben nicht so zu, die dienen nur als Unterkonstruktion für Bullaugen aus Messingringen, die da noch drauf kommen. Will die nur noch nicht draufpacken, so lange ich mit der Oxidation noch nicht komplett durch bin. Weiß nicht wie das Messing darauf reagiert. Auch das ständige Pinseln und Patina entfernen nagt an aufgeklebten bauteilen (sind ja auch schon ein paar Bleiplatten durch den Pinsel flöten gegangen)

Offline Fatcap

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #11 am: 13. April 2010, 12:45:49 »
Kommt richtig cool! Bin gespannt wie es weitergeht!
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Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #12 am: 13. April 2010, 13:38:36 »
@Darkmoonspirit:
Die Kanonen werden aus den großen Fenstern herausragen, damit ist schon eine gute Grundbewaffnung geschaffen ^^ Dazu dann halt noch kleine Lafetten, die auf den Phaserbänken sitzen und diese entlang fahren können um einen größeren Radius abdecken zu können.

@Lynx: *seufz* ja den Shop hab ich schon gesehen und mir da schon einiges ausgeguckt. Werde mal am Sonntag in Dortmund schauen ob ich da was im Angebot kriegen kann bevor ich da was bestelle. Zumal ich auch die ungefähre Größe abschätzen muss. Werd also  die Untertassensektion mit mir zu Messe schleppen müssen ggg

Offline PLASTINATOR

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #13 am: 13. April 2010, 19:45:14 »
Ich tummel mich ja eigentlich garnicht hier rum, ist ja nicht meine Schiene aber deine Voyager ist mal eine echt tolle Idee! Auch mit den ganzen alten Waffen und die Gedanken die Du dir dazu machst, finde ich toll. Bin gespannt wie es weitergeht.


Gruß Olli, der Plastiker
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Offline Hacker Stefan

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #14 am: 27. April 2010, 13:18:53 »
Cool! Das hat was! Da muss man erst drauf kommen sowas zu machen.  :thumbup:
BAVARIAN MODEL BERSERKER

Offline wargames48

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #15 am: 27. April 2010, 16:12:47 »
Coole Idee und toll umgesetzt! Bin gespannt wie das fertige Modell aussieht. :thumbup:

Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #16 am: 28. April 2010, 19:27:03 »
Nach langer Zeit voller Ablenkungen durch Arbeit, kranke Verwandte und eine neue Beziehung endlich mal wieder ein Update...

Auf de Intermodellbau habe ich 30 Messingkanonen erstanden und mit dem Bau der Kanonenports begonnen, die später in die großen eingelassenen Fenster kommen (die kleineren Fenster kriegen nur ein Einzelgeschütz)





So und nun zum großen NAJAAAAAAA....

Die Halterung der Antriebe macht mir  ein wenig Sorgen...
Eine Idee war hier zu verrsuchen eine Arrt Stahlträgerkonstruktion aufzubauen in die das ganze eingesetzt ist. Mit Polysterol habe ich also verrsucht Doppel-T-Täger nachzubilden aber wirklich glücklich bin ich mit dem Versuch noch nicht um nicht zu sagen, so überhaupt nicht.
Zwar sollen hier noch Greeblies, Schläuche und Rohre dran aber ich habe Probleme mir vorzustellen, dass das auch nur ansatzweise nach was aussehen könnte.

Hier das bisher errichtete (bei dem es sich natürlich nur um ein Planungs-Provisorium handelt, die tatsächlichen bauteile will ich mit einer CNC-Fräse herstellen):







*seufz* Irgendwelche Vorschläge?

Offline Lou

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #17 am: 29. April 2010, 11:58:12 »
Die Profile müßten wesentlich filigraner sein (das hier fiel mir gleich dazu ein), die Spannweite größer,

Wie wäre es denn mit Ätzteilen, ähnlich wie bei dem SD Kran: http://www.phoxim.de/forum/index.php?topic=828.20
Gibts sowas auch in größer?

Oder selbst Ätzteile machen? http://www.starshipmodeler.com/tech/fh_pe.htm
Ist aber bestimmt aufwendig...
« Letzte Änderung: 29. April 2010, 12:05:58 von Lou »
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Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #18 am: 29. April 2010, 12:43:43 »
Danke für euer Feedback :)

Dass das ganze zu gedrungen und zu klobig wirkt ist genau das Problem. Die Schwierigkeit ist hier auch vor allem, dass die Träger einiges an Gewicht halten müssen, die Dremelmotoren sind aus massivem Metall gefertigt und wiegen entsprechend einiges. Ätzteile sind dadurch einfach zu schwach.

Ich recherchiere schon fleißig nach viktorianischen Stahlkonstruktionen, Brücken und natürlich der Eiffelturm sind hier eine sehr gute Bilderquelle. Die Umsetzung der Bilder in eine funktionierende Optik ist natürlich, auch mit einer CNC-Fräse (die wir gerade erst noch einstellen) eine ganz andere Geschichte. Na mal schauen was mir dazu heute Abend noch so einfällt...

Für den neuen Delta-Flyer habe ich mir überlegt das SW-Gunship als Rumpf zu nutzen, nur halt entsprechend mit den Flügeln des Roten Barons, aber auch da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen...
Aber ich habe ja auch noch 3,5 Wochen Zeit ^^

LG Björn

Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #19 am: 29. April 2010, 23:47:03 »
Der Käfig von Gestern ist weg, also neuer Tag neues Glück

Ich habe mir mal den Eiffelturm abe auch noch andere Brücken genauer angesehen und jetzt noch mal einen neuen Versuch gewagt. Es wir tatsächlich keinen Käfig mehr geben sondern im Grunde genommen Tragflächen wenn man sie so nennen mag. Das ist nach wie vor noch nur ein Versuch, das beste wäre natürlich das ganze feiner aus Messing zu fertigen, allerdings ist unsere Fräse leider noch nicht soweit...









Die Dremelmotoren komplett nachzubauen, da steht mir der Sinn ehrlich gesagt nicht nach. Zumal die Kupferdrähte für mich recht wichtig sind. Die bestehenden Warpgondeln des Bausatzes einfach nur ein wenig zu verzieren erscheint mit nicht weitgehend genug um ehrlich zu sein.

Offline struschie

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #20 am: 30. April 2010, 07:20:05 »
Ich schliesseich Lynx an - gefaellt mir auch besser als der kastenartige erst Ansatz. Geschwungen oder geneigt waere aich meine Wahl.
Ist das Ps stark genug um die Gondeln zu halten?

Offline DocRaven

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #21 am: 30. April 2010, 07:58:11 »
also die zeichnung is  ne gute idee
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Offline Art deWhill

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #22 am: 30. April 2010, 09:15:33 »
also die zeichnung is  ne gute idee
jepp, finde ich auch, die Gondeln sind cool!
aber ich habe keinen Plan, wie man sowas bauen könnte...
Ad astra und happy painting, Stefan aka "Artie"

Offline DocRaven

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #23 am: 30. April 2010, 11:06:26 »
also so schräge pylonen wären schon cooler und passender und wenn du dann noch eien drathseil verspannung heir und da simulierst würde das  dem steampunk conept soga rnoch mehr  effekt verleihen

evtl soltest du dich an zepelin motoren aufhängungen orientieren und der gleichen
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Offline Werbwolf

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Re:Steampunked Voyager AD 1897
« Antwort #24 am: 30. April 2010, 21:57:34 »
Wow, die Skizze ist ja mal echt genial, danke dir :)
Nur leider vermutlich kaum umzusetzen, besonders die Trägerkonstruktion ist aufgrund des Knickes echt heikel...

Ich hab mich momentan noch auf die gerade Version eingeschossen und gehe nun mit Metall ran.

Ich habe mir Messingprofile besorgt, Winkel, Doppel-T und einfaches Flachprofil, die aber alle wunderbar in einander greifen.
Hier mal das Doppel-T bzw. I-Profil im Supermakro:


Nun ging es ans Löten, was ich zu diesem Zwecke voher noch nie gemacht habe





Wie man das hinbekommt ohne dass man sich die Finger bricht muss ich noch rausbekommen, denn das fällt doch am laufenden Band auseinander bevor man das Zinn anbringt. Die Kuppe des linken Ringfingers ziert nun auch noch eine sehr dekorative Brandblase ^^