Autor Thema:  Colonial Viper Mk. II von UHU02  (Gelesen 11661 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Jenny

  • HARDCORE SCRATCHERIN
  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2383
  • Konrad Kujaus Lehrling
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #25 am: 18. August 2013, 15:36:14 »
Ich schaue und staune.
HGJ
Starbuck : "Ich bin gespannt, wie das bei Tageslicht aussieht."
Boomer : "Hey, das hier IST das Tageslicht."
http://youtu.be/bbkCR7Xj5Co

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #26 am: 19. August 2013, 01:21:39 »
Erster Teil des linken Triebwerks. Oberseite:









Unterseite:



Beide kombiniert:



Und das Teil 155:





Man sollte beim Ausschneiden eine ruhige Hand haben, ein scharfes Messer und einen gut beleuchteten Arbeitsplatz.

Offline hannesstrohkopp

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 279
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #27 am: 19. August 2013, 09:26:38 »
das ist ja echt sooo fitzi klein - wie faltest du das denn? über ne skalpel-kannte?

Offline Kleinalrik

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 3326
    • Blankes Blech
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #28 am: 19. August 2013, 09:58:55 »
Das ist so ein Thread, der überhaupt nicht nach meinem Geschmack ist.

Ich sehe hier und da Makel und Passungenauigkeiten, aber kann nicht darüber meckern, weil die Ausführung das Bestmögliche ist, was mit Material und Vorlage machbar ist.

Aber was Hannes schrieb, gilt auch für mich: WIE MACHST DU DAS???

Z.B. ovale Rundungen, wie kriegst du die so toll hin? Eine kleine Bild-für-Bild-Anleitung wäre spitze.  :notworthy:

EDIT: Und jetzt sehe ich gerade: TRICHTERRUNDUNG... WAAAH!!! Wie geht das denn???
« Letzte Änderung: 19. August 2013, 10:01:07 von Kleinalrik »
"Ey, das Dingen iss massiv, oder?" Kleinalrik - Iron Modeller 2014, Darmstadt

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #29 am: 27. August 2013, 23:32:01 »
Sorry wegen der Wartezeit, aber ich musste eine Zwangspause wegen meiner Allergie einlegen. Ich habe aber die Zeit gut genutzt und an meiner Hangaranlage weitergearbeitet, die sich auf einer Grundfläche von 120 cm x 112 cm erstrecken wird. Ich werde einen Teil davon verkleinern, so dass man ihn als Display für UHU's Viper verwenden kann. Mittlerweile sind auch schon die Wände des Catwalks fertig, die Textur des Fußbodens ist in Arbeit.





Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #30 am: 27. August 2013, 23:33:39 »
OK, dann kommt hier mal der gewünschte kleine Crash-Kurs in Paper-Crafting  ;D .



Lektion 1: Rundungen



Um Rundungen zu erzeugen, braucht man geeignetes Werkzeug. Ich verwende jegliche Arten von Rundhölzern, Stiften, Schaschlikspießen etc. Die Größe des abzurundenden Teils bestimmt die Größe der Rundungshilfe. Je größer das Teil, desto größer das Rundholz. Das Rundholz sollte aber immer etwas kleiner sein als die Rundung, denn nur so erzeugt man genügend Druck (vor allem auch an den Enden), um das Teil zu biegen und dauerhaft in Form zu bringen. Man verhindert so, dass das Teil durch die Eigenspannung die Zielform verliert und wieder in die ursprüngliche Form zurückspringt.



a) Rundungen von geraden Teilen:

Bevor man ein Teil abrundet, sollte man darauf achten, dass es rechtwinklig zum Rundholz steht.



Man beginnt an einem Ende und wickelt das Teil straff ums Rundholz.





Bei dünnen Teilen zwirbelt die eine Hand, die andere drückt das Teil an.





Nachdem das Teil aufgerollt wurde, nimmt man es vom Rundholz und wickelt es ggf. erneut vom anderen Ende auf (zu empfehlen bei dickeren Papieren).



Nach erfolgreichem Wickeln hat man dem Teil eine neue Form gegeben.



Bei extremen Rundungen oder dickeren Papieren ist es ratsam, zuerst ein Holz mit größerem Durchmesser zu nehmen und dann nach und nach mit kleineren Durchmessern weiterzurollen. Das macht die Oberfläche flexibler und verhindert Knicke.

b) Rundungen von konkaven / konvexen Teilen:



Das erste Ende wird wie ein gerades Teil am Rundholz positioniert.





Dann wird es aufgewickelt. Während der Aufwicklung wird zur kürzeren Seite hin gedreht, so dass die kürzere Seite stärker gewickelt wird als die längere.



Zum Schluss wird es mit den Fingern in Form gebogen.







Lektion 2: Edge Glueing



Klebelaschen machen die Klebekanten dicker. Dadurch kann sich das Bauteil verziehen und u. U. so dick werden, dass es nicht mehr bündig mit anderen Teilen abschließt. Wenn es auf hohe Passgenauigkeit und glatteres Finish ankommt, sollte man die Klebefalze entfernen und die Teile über ihre Kanten miteinander verkleben (Edge-Glueing / Kantenkleben).





Hier ist ein solches Teil.



Es soll passgenau mit dem anderen Teil verklebt werden.



Dazu wird Klebstoff (vornehmlich Weißleim / UHU Bastelkelber oder Alleskleber) mit einem Pinsel oder direkt aus der Tube auf die Kante des Teils aufgetragen.



Der Kleber sollte etwa eine halbe Minute anziehen.



Dann wird das Teil in das Gegenstück eingesetzt und rundherum festgedrückt.











Lektion 3: Ausschneiden



Bei normalen Teilen genügen Bastelschere, Nagelschere, Cutter, Metall-Lineal und selbstheilende Cutting-Matte. Man legt das Lineal an der zu schneidenden Kante an und zieht den Cutter daran entlang.

Sind die Teile ein wenig kleiner, verwende ich eine kleinere Ausführung meines Cutters und gehe sehr vorsichtig vor. Der Arbeitsplatz sollte dabei windgeschützt und gut beleuchtet sein. Eine ruhige Hand ist von Vorteil.





Anstatt den Cutter wie üblich von einer Ecke zur anderen durchzuziehen und dabei Gefahr zu laufen, das Teil durchzuschneiden, drücke ich den Cutter in das Papier und arbeite mich dabei stückweise von einem Ende zum anderen fort.





Ich benutze den Cutter wie eine Säge oder ein Brotmesser, starte an einem Ende und drücke bis etwa zur Mitte der Strecke. Dann drehe ich das Teil um und drücke mich vom anderen Ende so lange weiter durch, bis sich die Schnitte treffen. So verhindere ich zu weite Schnitte und auch ein Abrutschen und damit Verschneiden.



« Letzte Änderung: 27. August 2013, 23:52:23 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #31 am: 27. August 2013, 23:34:05 »
Zurück zum Viper-Bau.

Hier rolle ich noch einmal ein sehr kleines Teil mit Hilfe der Spitze eines Schaschlikspießes.















Dies wird dann mittels Edge-Glueing auf ein größeres Teil geklebt.







Drei Teile des mittleren Triebwerksabschnitts.



Der Stützbalken 174 muss am hinteren Ende eingeschnitten werden, damit er passt.



Ein paar Blicke auf den mittleren Triebwerksaufbau. Fortsetzung folgt!











« Letzte Änderung: 28. August 2013, 00:01:35 von Galactican »

Offline Jenny

  • HARDCORE SCRATCHERIN
  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2383
  • Konrad Kujaus Lehrling
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #32 am: 28. August 2013, 07:57:10 »
Super gut erklärt. Ich wurde schon beim lesen hippelig, weil Du nicht geschrieben hast wie oft solche kleinen Teile wieder abfallen, runterfallen und sich dann auf dem Fußboden verstecken weil sie absolut nicht mitspielen möchten.... :pfeif: ;D
Dein Baubericht ist nachvollziehbar, setzt aber auch den Willen zum Durchhalten vorraus .
Sehr schön.
HGJ

PS: Gibt es den Hangar dann auch in der entsprechenden Größe für die Revell Viper?
Starbuck : "Ich bin gespannt, wie das bei Tageslicht aussieht."
Boomer : "Hey, das hier IST das Tageslicht."
http://youtu.be/bbkCR7Xj5Co

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #33 am: 28. August 2013, 08:44:15 »
Yep, ich glaube, das Problem mit den umherfliegenden Kleinteilen kennt wohl jeder hier!  ;D Neulich ist mir eines der kleinen RCS-Thruster-Röhrchen von der Pinzette geschnippt - ich brauchte eine Viertelstunde, um es auf dem Teppich wiederzufinden.  :P

Ich wickle die Hangaranlage in 1:32 ab, also genau passend für alle bisherigen und zukünftigen Vipers; die Spezialversion für UHU's Viper wird auf 1:50 runterskaliert, aber ich denke, da sie alle Hauptelemente (bis auf die Startröhren) enthält, werde ich auch eine 1:32 Version fertig machen. Ich stelle später mal ein Bild ein, damit man eine ungefähre Idee von diesem Monster bekommt. Bis denn!  ;)
« Letzte Änderung: 28. August 2013, 13:39:05 von Galactican »

Offline hannesstrohkopp

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 279
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #34 am: 28. August 2013, 08:47:58 »
super, vielen dank für das tutorial! vor allem das rollen der konischen strukturen ist interessant!  :)

Online Callamon

  • The Baseman
  • Globaler Moderator
  • Commodore
  • **
  • Beiträge: 5587
    • Web-Portfolio
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #35 am: 28. August 2013, 09:35:56 »
Sehr schöne Erläuterungen!

Man merkt Dir an, dass Du dich - wie ich - auch in englischen Kartonforen herumtreibst. Daher für alle Kartonbau-Neulinge: "Edge Glueing" nennt man unter Kartonisten hierzulande auch oft "stumpfes verkleben".  :)

Ich möchte zum Runden von Bauteilen noch einen kleinen Tipp geben: Wenn Teile wirklich seeeeehr kleine Radien haben ist es hilfreich, die Innenseite des Bauteils vor dem Runden anzufeuchten. Dadurch wird das Material flexibler und enge Rundungen glatter. Sehr kleine Radien werden nämlich sonst schon mal gerne eine wenig "eckig", wenn man eine störrisch Papierfaser erwischt. Auch sind zuvor angefeuchtete Teile nach dem Trocknen stabiler als solche, die trocken gerundet wurden.

Verwendet man Tintenstrahlausdrucke ist dieser Tipp mit äußerster Vorsicht zu genießen, denn die Tinte mag Feuchtigkeit meist gar nicht. Aber bei Laserdrucken oder Offsetdrucken (gekaufte Bastelbogen) klappt das super.
---
Gruß aus MG und "Just glue it"
Callamon

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #36 am: 28. August 2013, 13:30:45 »
Danke für die wertvolle Ergänzung, Marco!  :thumbup: :thumbup: :thumbup: Ja, das mit dem Anfeuchten probiere ich auch hin und wieder, aber da ich einen Inkjet habe, bin ich dabei SEEEHR vorsichtig. Das Wasser darf nur auf der Rückseite aufgetragen werden und nicht in die Faser laufen, denn sonst gibt's unschöne Flecken, die man nicht mehr rauskriegt. Am besten eine Fingerspitze in einem Schälchen mit Wasser benetzen und zügig auf der Rückseite verteilen und diese so nur LEICHT ANFEUCHTEN. Das Teil darf aber NICHT NASS werden. Bei allen Dingen gilt: Übung macht den Meister.
« Letzte Änderung: 28. August 2013, 13:40:41 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #37 am: 28. August 2013, 13:37:57 »
super, vielen dank für das tutorial! vor allem das rollen der konischen strukturen ist interessant!  :)

Man muss es selbst ausprobieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Seit Crichton und dem laufenden Projekt sind Rundungen bei mir fast zu einem Automatismus geworden; ich denke kaum noch darüber nach und mach' das Teil halt rund. Die kleinen RCS-Röhren rolle ich in etwa 2 Sekunden auf, dabei bewegen sich Zeigefinger und Daumen so, als würde man mit den Fingerspitzen schnippen.  ;D

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #38 am: 28. August 2013, 13:46:04 »
Und noch ein Trick: Längere Stücke mit kleinen Radien kann man auch in der hohlen Hand formen. Einfach das Teil mit einem Rundholz sachte vorbiegen, das Teil in die hohle Hand legen, die andere Hand darüberlegen und beide Hände schnell aneinanderreiben. Dabei agieren die Hände genau wie Zeigefinger und Daumen bei den kleinen Teilen. Mit sanftem Druck wird das Teil in die gewünschte Form gebracht, ähnlich wie eine Knetwurst.
« Letzte Änderung: 28. August 2013, 15:23:06 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #39 am: 28. August 2013, 15:01:37 »
So, und hier nun ein kurzer Exkurs: Die New BSG Hangar Bay.

Das Projekt entstand, als ich vergeblich nach einem Display für meine Galactica Modelle suchte. Auf der Seite http://bruce-domain.blogspot.de/ las ich einen Post über eine Hangaranlage in 1:32 für die Moebius Viper. Das Kit sah ziemlich gut aus, mir fiel aber relativ schnell auf, dass es nicht exakt den Hangar der Galactica zeigte. Kommissar Zufall führte mich kurz darauf zur flickr Seite von Lee Stringer, die mit den Originalbauplänen des Raptor, der Viper und der Hangaranlage aufwartete. Damit war der Grundstein für das Projekt gelegt und ich begann, nach den Vorgaben ein SketchUp-Modell zu bauen. Leider erwiesen sich die Angaben als sehr "kreativ", so dass ich den Hangar an einigen Stellen anpassen musste. Die Parkplätze und Startröhren waren zu klein für die Mk. VII, Abstände variierten von einer Planseite zur anderen, die Aussparungen der Wandelemente hatten einmal abgerundete Kanten, dann wieder spitze und so fort. Ich verbreiterte die Startröhren und passte die Details nach Screenshots an.

Kurioserweise wusste ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht, dass es hier so viele talentierte und findige Bauherren gab, die ebenfalls Teile des Hangars gebaut haben.  :o

Inzwischen sind die Hauptelemente der rechten Seite fertig, aufgefaltet und texturiert (Repair Bay, Wände, Catwalk). Kleinteile wie Lampen, Leitungen und Schilder müssen noch gemacht werden.

Gesamtübersicht:



Startröhren (WIP):







Der Launch Control Room bekommt ein bewegliches Schott, Inneneinrichtung und ein abnehmbares Dach. Die Launch Tube Doors können geöffnet und geschlossen werden.

Tool Room (fertig):





Auch hier gibt es ein bewegliches Schott, eine Inneneinrichtung und ein abnehmbares Dach.

Top View:



Layout:



Jedes Rechteck entspricht 25 x 16 cm und wird auf einer A4-Seite ausgedruckt, d. h. man braucht allein 35 Seiten für den Boden!  :o

Da aber die Grundfarbe weiß bzw. hellgrau (Boden) sein wird, ist es ein tintenfreundliches Kit (aber gewiss kein papierfreundliches!  ;D )

Im Moment konzentriere ich mich auf die Elemente, die sich in den 4 x 4 Rechtecken rechts oben befinden. Diese werden als erste veröffentlicht und können für den Bau eines Dioramas genutzt werden. Später kommen dann noch die Startröhren dazu.

Boden mit Textur (WIP):



Die einzelnen Teile sind modular, d. h. wer nur die Repair Bay, Launch Tubes oder was auch immer darstellen möchte, muss nur die Teile dafür ausdrucken und montieren. Zudem kann die Anlage nach Belieben erweitert werden, indem man die Elemente aneinanderreiht. Und natürlich kann man die Papiervorlagen zum Zuschnitt von PS-Platten verwenden.  ;)

Teile- und Texturbeispiele:








« Letzte Änderung: 28. August 2013, 15:08:41 von Galactican »

Offline PaperAviation

  • Lieutenant Junior Grade
  • *
  • Beiträge: 211
    • PaperAviation
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #40 am: 29. August 2013, 08:56:53 »
Der Hangar wird ja mal cool!  :respekt: 

Die Viper reizt mich ja auch, aber im Moment habe ich noch genug Baustellen.
Ja, genau ... der die Kartonmodelle für die Spacedays macht.

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #41 am: 02. September 2013, 22:32:56 »
Der Rest des Triebwerks. Ich habe Teile 190, 191 & 192 eine zusätzliche Kartonverstärkung spendiert, um den Relief-Effekt zu verstärken.



Der zentrale Former 1 muss am Ende etwas gekürzt werden, damit die hinteren Teile montiert werden können.



Teil 188 wurde auf das schwarze Rechteck auf Teil 191 geklebt. Auf diese Weise ist es einfacher, die genaue Position des Teils zu bestimmen.





Die restlichen Teile wurden gemäß der Anleitung des Meisters montiert.









« Letzte Änderung: 06. September 2013, 00:11:41 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #42 am: 02. September 2013, 22:48:59 »
Nun kommen die Schubdüsen. Sie bestehen aus je drei Streifen, die beginnend von innen nach außen zu einem Ring verklebt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass der mittlere Streifen nicht auf Stoß mit dem inneren Streifen verklebt wird, um die Stabilität zu erhöhen. Außerdem kann dann der mittlere Streifen als Klebegrund für den inneren Streifen verwendet werden.



Ein Mittelstück wird von oben nach unten durchgeschoben und festgeklebt. Dazu drücke ich das Teil bis etwa zur Mitte in den Ring, drehe ihn um und trage etwas Kleber auf die markierten Stellen des Rings auf. Dann drücke ich das Mittelstück in Position.









Dahinter kommt ein getöntes Abschlussteil und ein weiteres Teil mit Markierungen für die Endmontage.





Der hintere Rand wird mit drei dünnen Ringen verblendet.

Kleiner Tipp beim Ausschneiden von dünnen Ringen: Man sollte zuerst den inneren Kreis ausschneiden und dann das Äußere wegschneiden.




Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #43 am: 02. September 2013, 22:52:49 »
Zur Endmotage improvisierte ich aus Verpackungsmaterial einen Ständer für die Viper, stellte sie aufrecht und klebte die Düsen an.








Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #44 am: 05. September 2013, 23:00:52 »
Bei der Montage des Front-Fußes werden verschiedene Bauteile übereinandergeklebt, die dadurch eine bestimmte Dicke erreichen müssen.



Mein Ergebnis war allerdings nicht dick genug.



Ich fügte zwei Pappschichten ein, um alles passend zu machen.



Eine zentrale Röhre muss hergestellt werden. Diese verstärkte ich mit einem Schaschlikspieß. Ein Test-Fit zeigte, dass der Durchmesser des Spießes etwas kleiner war als der Durchmesser der Röhre. Daraufhin trug ich etwas Kleber auf den Spieß auf, und wickelte eine Schicht normales Papier herum.



Beim Rollen der Röhre wandte ich den oben beschriebenen Anfeucht-Trick an. Allerdings nahm ich kein Wasser, sondern Spucke.  ;) Nachdem die Röhre ihre neue Form bekommen hatte, klebte ich sie um den zuvor verdickten Spieß.



Danach wurde er passend gekürzt und mit den anderen Teilen wie vorgesehen verbaut.









Die Kufe passte wie angegossen.







Front-Fuß fertig:



« Letzte Änderung: 06. September 2013, 00:13:22 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #45 am: 05. September 2013, 23:24:41 »
Die beiden anderen Füße wurden auf dieselbe Weise hergestellt.







Alle werden in die vorgesehenen Löcher eingesteckt (ohne Kleben!), und nun kann der Vogel auf eigenen Beinen stehen!









« Letzte Änderung: 05. September 2013, 23:54:18 von Galactican »

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #46 am: 06. September 2013, 00:09:46 »
Die Finne besteht aus zwei flachen Teilen, die übereinandergeklebt werden.



Dann wird alles in der Mitte gefaltet und zusammengeklebt. Die Ränder färbte ich dezent mit einem Filzstift ein. Dabei achtete ich darauf, dass die Färbung dem aufgedruckten Muster entsprach, d. h. nur die Stellen wurden dunkel eingefärbt, die an dunkle Bereiche angrenzen. (Muss zur Erklärung noch ein Bild machen!  ;) )

Die roten Markierungen an der unteren Kante sind Passmarken und müssen im nächsten Arbeitsgang ein- bzw. weggeschnitten werden.



Auf die Finne kommt ein Hütchen:







und zwischen die noch offenen Flügelstreben ein Mittelteil:



Die Viper mit Finne.





Und mit Hütchen.




Offline Fatcap

  • Commander
  • ****
  • Beiträge: 1679
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #47 am: 06. September 2013, 15:33:56 »
wow, sieht wirklich richtig gut aus! Auch sehr schön dokumentiert und schön sauber gebaut das ganze, hat spass gemacht durchzuschauen!
andreasbutzbach.jimdo.com

Offline Jenny

  • HARDCORE SCRATCHERIN
  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2383
  • Konrad Kujaus Lehrling
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #48 am: 06. September 2013, 21:53:04 »
 :thumbup: ;)
HGJ
Starbuck : "Ich bin gespannt, wie das bei Tageslicht aussieht."
Boomer : "Hey, das hier IST das Tageslicht."
http://youtu.be/bbkCR7Xj5Co

Offline Galactican

  • Captain
  • *****
  • Beiträge: 2976
Re:Colonial Viper Mk. II von UHU02
« Antwort #49 am: 08. September 2013, 17:31:10 »
 :D

Wie versprochen zeige ich euch die Frontansichten der Finne:







Dadurch, dass die Schnittkante nicht komplett eingefärbt worden ist, sieht das Teil funktionaler und massiver aus.